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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beim Wandern geht’s ihm bestens

12.04.2014

Wildeshausen Im Regal von Volker Reißner (70) stehen zwei Paar Wanderschuhe: ein Paar fürs Flachland und damit für Wildeshausen und Umgebung, und ein Paar für die Berge wie den Harz, die Rhön oder die Alpen. Der Wanderführer im Heimatverein Düngstrup war schon auf vielen Strecken unterwegs.

Dem Heimatverein schlossen er und seine Frau Elfriede sich vor 20 Jahren an, um neue Leute kennenzulernen. Damals führte der Beruf Volker Reißner nach Wildeshausen. Der Kaufmann war in der Baustoffzulieferindustrie tätig und als Vertriebsleiter für Tiefbaustoffe verantwortlich. „Das Wandern ist immer ein guter Ausgleich zum Beruf gewesen, in dem ich viel am Schreibtisch und im Auto saß“, erklärt er.

Auf den Berg wanderte er das erste Mal als zehnjähriger Internatsschüler in Garmisch. „Dort gehörte Wandern und Skifahren zum Sportunterricht.“ Selbstverständlich war er auch auf der Zugspitze, betont aber zugleich, dass schwierige Bergwanderungen, bei denen man hier und da auch mal klettern muss, nie seine Sache waren.

Dem Wandern ist Volker Reißner aber stets treu geblieben. Auch mit seiner Ehefrau und seinen Kindern ist er viel gewandert, ob an Wochenenden oder im Urlaub. „Wandern verbinde ich immer mit Anstrengung. Du gehst morgens los und kehrst abends heim. Wenn du nach mehreren Stunden auf einem Gipfel angekommen bist, ist das ein erhebendes Gefühl“, beschreibt Reißner. Noch heute fährt er mehrfach im Jahr nach Bayern in die Berge, auch aus alter Verbundenheit. Schließlich hat er dort mehr als 20 Jahre gelebt.

Gipfel gibt es in der Wildeshauser Geest keine. Doch in der Wandergruppe des Heimatvereins Düngstrup hat er Gleichgesinnte getroffen. Heute sind die meisten Wanderer wie er im Rentenalter. Kürzlich wanderten sie an der Hunte entlang. 15 Kilometer. Die Strecke hatte Volker Reißner ausgearbeitet und organisiert.

Sechs Wanderführer im Heimatverein teilen sich die Planung der 14 Touren pro Jahr, nachdem Peter Hahn das Amt nach 28 Jahren abgegeben hatte. Neben Reißner sind das Erich Picklapp, Thomas Debbeler, Bernard Debbeler, Dr. Michael Friedrich und Gerold Ratz.

Die nächste Wanderung am Sonntag, 27. April, in Klattenhof-Stühe bereitet Erich Picklapp vor. Die Strecken betragen meistens 10 bis 15 Kilometer. „Wenn sich jemand anschließen möchte, ist er herzlich willkommen“, sagt Reißner. Die große Wanderung über 20 Kilometer führt in diesem Jahr um den Dümmer.

Die Wildeshauser Geest ist in den Augen von Volker Reißner insgesamt mehr ein Gebiet zum Radfahren. Und genau das macht der 70-Jährige viel. „Ich habe die Region erst wirklich kennengelernt, als ich in Rente ging. Zeitweilig ist er bis zu 80 Kilometer am Tag mit dem Rad gefahren. Doch zwischendurch holt er immer wieder seine Wanderschuhe fürs Flachland aus dem Regal.

Christoph Koopmeiners Wildeshausen/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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