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Wirtschaft: Berding Beton investiert in Standort

12.06.2014

Wardenburg Es ist eine Investition, die vielen Wardenburgern nicht entgangen sein dürfte. Schließlich ist kaum zu übersehen, dass auf dem Betriebsgelände der Firma Berding Beton derzeit eine neue Halle gebaut wird. „Eine Trockenhalle“, spezifiziert Jens Felten, kaufmännischer Leiter des Wardenburger Werkes und blickt auf die sich aneinanderreihenden Stahlträger. 75 Meter lang, 20 Meter breit und sieben Meter hoch soll die neue Halle werden.

Neubau bald fertig

Fundament und das Gerüst der Halle stehen bereits, nur noch einzelne Streben und die Verkleidung müssen noch erfolgen. „Ich schätze, dass wir gegen Ende des Monats fertig sein werden“, hofft Felten. 25000 m² Steine sollen hier einmal gelagert werden können. „Zum aushärten“, erklärt Felten. 24 Stunden blieben die Steine in der Halle, deren Verkleidung nicht ganz bis zum Boden reichen soll. „So kann der Wind in der Halle besser zirkulieren“, erläutert der Betonfachmann.

Die Halle diene dabei in erster Linie der Qualitätssicherung, so Felten, schließlich könnte man auf diese Weise Regenwasser von den Steinen fernhalten und so das ungewollte Auskristallisieren von Salzen an den Steinen vermeiden.

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Nötig geworden war die Halle jedoch durch eine Investition, von der die Wardenburger wahrscheinlich weniger mitbekommen haben. „Wir haben eine neue Color-Mix-Maschine, eine Maschine zum Vermischen von Farben“, berichtet Felten. Diese Maschine ermöglicht es, verschiedene Farben gleichmäßig auf den einzelnen Steinen zu verteilen. „Mit dem alten Verfahren war es meist so, dass die Farben nicht richtig durchmischt und die Steine zumeist nur eine Farbe hatten“, erklärt Felten den Vorteil der neuen Anlage.

Durch die neue Anlage sieht der Betrieb am Astruper Kreisel, der derzeit 28 Mitarbeiter beschäftigt, neue Absatzmöglichkeiten für seine Produkte. So sei, laut Felten, festzustellen, dass viele Menschen, insbesondere im höheren Alter, derzeit ihre Häuser und Gärten renovieren oder schön herrichten. „Kokonisierung“, lacht Felten, „sich zu Hause einen schönen Rückzugsraum schaffen“. Hier sei bei den Kunden eine sehr hohe Anspruchshaltung bei der Farbgestaltung der Steine zu verzeichnen, erzählt Felten, der die Erschließung dieses Marktes als „sehr großen Erfolg“ bezeichnet.

Keine Lärmbelästigung

Ängsten von Anwohnern, dass durch den Neubau eine erhöhte Lärmbelästigung für sie entstehe, tritt Felten entgegen. „Eher im Gegenteil. Die neue Halle dient schließlich nur der Lagerung und wird den Lärm vom Firmengelände eher absorbieren als verstärken.“

Martin Thaler Volontär / NWZ-Redaktion
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