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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bescheide kommen in der nächsten Woche

20.07.2017

Amelhausen /Wildeshausen Ein aufwendiges Verfahren um einen seit langem umstrittenen Stallneubau in Amelhausen steht im Wildeshauser Kreishaus vor dem Ende: „In der nächsten Woche werden die Widerspruchsbescheide abgeschlossen und zugestellt.“ Das hat der Sprecher des Landkreises Oldenburg. Oliver Galeotti, am Mittwoch auf NWZ-Anfrage mitgeteilt. Dabei geht es um den Neubau eines Hähnchenmaststalles mit 29 745 Plätzen (Schwermast) in Amelhausen, der von der Initiative Bündnis Mut seit Jahren bekämpft wird.

Der Naturschutzbund (Nabu) sowie Anlieger hatten im Oktober 2014 Widerspruch gegen die Genehmigung für den Stallbau im September 2014 eingelegt. Schon bis zu dieser Baugenehmigung hatte es ein jahrelanges Verfahren gegeben. „Es waren unglaublich viele Beteiligte“, so der Kreissprecher zu einem der Gründe, warum die Bearbeitung der Widersprüche zur Genehmigung so lange gedauert habe. Dabei gilt: Widersprüche haben keine aufschiebende Wirkung bei den Baugenehmigungen.

Im Mai 2017 begann der Bauherr, Kreislandwirt Jürgen Seeger und Familie, mit den Arbeiten im Bereich der Kreuzung Huntloser Straße/Moorbeker Straße. Die Betonplatte ist fertig, einige Säulen ragen in die Luft: Das ist das derzeitige Bild auf der Baustelle in Amelhausen, auf der sich zuletzt nicht viel getan hat.

Da der Bescheid der Kreisverwaltung auf die Widersprüche von Oktober 2014 bis jetzt auf sich warten ließ, haben Anlieger und Nabu zwischenzeitlich rechtliche Schritte eingeleitet und Klage beim Verwaltungsgericht Oldenburg eingereicht.

Vom Bündnis Mut wird die lange Bearbeitungsdauer bei den Widersprüchen im Wildeshauser Kreishaus scharf kritisiert. Wilfried Papenhusen von der Initiative schreibt dazu: „Es ist schon unerträglich, dass der Landkreis Oldenburg den Bürgern äußerst kurze Fristen von vier Wochen einräumt, sich selbst aber an nichts gebunden fühlt. Ganz im Gegenteil: Das fördert erneut Misstrauen und stärkt den Verdacht der Kungelei mit der Landwirtschaft zu Lasten der Menschen, der Umwelt und der Tiere.“

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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