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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Flächennutzungsplan: „Bestehende Unternehmen sichern“

21.01.2017

Wardenburg Ist es sinnvoller, Betriebe grundsätzlich in einem Gewerbegebiet zu konzentrieren, oder sollten sich Unternehmen auch an bestehenden Standorten ausweiten können? Diese grundsätzliche Frage diskutierten die Mitglieder des Planungsausschusses am Donnerstag vor dem Hintergrund zweier Anträge auf Änderung des Flächennutzungsplans.

Der Zimmereibetrieb von Jürgen Elsner, in dem er fünf Zimmerergesellen und einen Dachdeckermeister beschäftigt, hat bisher auf einer ehemaligen landwirtschaftlich genutzten Hofstelle zwei Gebäude als Lager angemietet. Mittlerweile wird der Betrieb von größeren Lieferfahrzeuge angesteuert, die nicht auf den Hof fahren können, sondern an der Kreisstraße halten müssen. Elsner hat nun beantragt, an der Böseler Straße eine Lagerhalle mit Lkw-Ablademöglichkeit zu bauen.

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„Wir müssen aufpassen, dass wir mit solchen Änderungen des Flächennutzungsplanes nicht die Landschaft weiter zersiedeln", warnte Wolfgang Depken (Bündnis 90/Die Grünen) und stieß damit die Diskussion an. „Wie gehen wir sparsam und vernünftig mit Flächen um?“, mit dieser Frage reagierte Armin Köpke (CDU) auf die Anmerkung Depkens und sprach sich dafür aus, bereits bebaute Flächen konsequent auszunutzen, um den Flächenverbrauch nicht unnötig zu vergrößern, zumal das Grundstück über die Kreisstraße gut zu erreichen sei. „Ob man nun hier oder da eine Fläche zubaut, ändert am Flächenverbrauch insgesamt nichts“, gab Detlef Sonnenberg (SPD) zu bedenken, räumte aber gleichzeitig ein, dass die Schaffung von Gewerbegebieten nicht überall umsetzbar sei. Dafür, bestehenden Betrieben eine Chance vor Ort zu geben, sprach sich auch Eckhardt Hildebrandt (FWG) aus. Der Antrag wurde mehrheitlich angenommen.

Ähnlich argumentierte Hildebrandt auch für den Antrag der Werner Abel Tiefbau GmbH auf Aufstellung eines Bebauungs- und Änderung des Flächennutzungsplanes. Ziel des Planes ist es, die weitere Entwicklung des Unternehmens, das seit Jahren an diesem Standort ansässig ist, zu sichern und den Weiterbestand auch für die Nachfolge zu gewährleisten. Auch dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit im Planungsausschuss angenommen.

Anke Brockmeyer Redakteurin / Reportage-Redaktion
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