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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Betriebe wichtige Bindeglieder der Gesellschaft

03.09.2016

Kirchhatten /Hannover Die negative Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland war kürzlich Thema eines Gesprächs zwischen dem Mittelstandsbeauftragten des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr – Wirtschaftsreferatsleiter Joachim Braun – und der SPD-Kreistags- und Gemeinderatskandidatin Katja Radvan. Braun ist Hauptansprechpartner und direkter Berater von Olaf Lies, wenn es um die wirtschaftliche Entwicklung des Landes Niedersachsen geht.

Gründe für Gewerbeabmeldungen oder Insolvenzen, gerade im ländlichen Bereich, seien Fachkräftemangel, fehlender Nachwuchs, die schlechte Finanzlage sowie ständig wachsende Anforderungen an die betrieblichen Gegebenheiten und EU-Standards, so Radvan. Um dem Trend entgegenzusteuern, diskutierte sie im Gespräch mit Braun ein Maßnahmenbündel: Bereits an Grundschulen sollte es Besuche von Handwerksbetrieben und Landwirten geben. Weiterführende Schulen könnten mit Unterstützung durch den Bund Praktika und Informationstage in klein- und mittelständischen Betrieben anbieten. Ferner gelte es, Eltern von dem Vorurteil abzubringen, dass nur Gymnasiasten und Studierende eine finanziell sichere Zukunft haben. Wünschenswert wären auch Zuschüsse vom Bund für Ausbildungsberufe im produzierende Gewerbe sowie der Land- und Forstwirtschaft.

In Deutschland arbeiten mehr als 60 Prozent aller Beschäftigten in mittelständischen Betrieben. Diese machen 99 Prozent aller Unternehmen in Deutschland aus. Wichtig sei, so die Kirchhatterin, dass Förderprogramm nicht nur den mittelständischen Unternehmen, sondern auch jedem Klein- und Kleinstbetrieb zur Verfügung ständen. Diese Betriebe seien in den Kommunen das Bindeglied zur Gesellschaft. „Sie unterstützen die Vereine, leisten ehrenamtliche Arbeit, und bereichern mit Sach- und Geldspenden die Kommunen“, so Katja Radvan. Verlieren Deutschland zu viele kleine Lebensmittel- und Handwerksbetriebe, wie Bäckereien und weitere Kleinbetriebe des produzierenden Gewerbes, gingen die Beschäftigungszahlen und dringend benötigten Steuereinnahmen in den Kommunen zurück. Das gelte auch für die Lebensqualität und soziale Kontakte, gerade in ländlichen Gebieten.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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