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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Naturschutz: Biel wirbt für Büffel in Berlin

17.11.2014

Hatten /Berlin Bundesweit gibt es laut HIT-Datenbank (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere) bereits mehr als 4000 Wasserbüffel in Deutschland. Im Vergleich zur Rinderhaltung mit mehr als zwölf Millionen Tieren ist dies eine verschwindend geringe Anzahl.

Dennoch wird der Büffelzucht in den kommenden Jahren eine stetig wachsende Bedeutung zukommen. Dies machte Peter Biel, Präsident des Internationalen Förderverbandes zum Einsatz des Wasserbüffels als Landschaftspfleger (IFWL), bei seinem Gespräch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium in Berlin, Dr. Maria Flachsbarth, deutlich. Die robusten Tiere fühlen sich in Biotopen wohl, die für Rinder ungeeignet sind, und verbessern dort den Artenreichtum.

Der Hatter Büffelzüchter hielt sich in der zurückliegenden Woche in der Bundeshauptstadt auf, um der Staatssekretärin sowie ihren persönlichen Referenten Lars Becker und Edelgard von Houwald vom Referat 226 (Koordination Umweltangelegenheiten und Biologische Vielfalt) die Arbeit des Verbandes aufzuzeigen. Zur Delegation des Förderverbandes gehörten auch Ökologe und Vizepräsident Dr. Hans-Georg Wagner, Juristin Hella Hering-Ebbingshaus (Schatzmeisterin) und Büffelzüchterin Rita Biel.

Wenngleich durch die Ausrichtung des Büffelverbandes auf landschaftspflegerische bzw. naturschutzfachliche Aufgaben keine direkten Fördermöglichkeiten vom Ministerium ausgemacht werden konnten, wurde die Bedeutung der Biodiversitätsförderung als nationale Strategie vor allem auch durch die Landwirtschaft als wesentliche Aufgabe beider Institutionen erkannt. Vor diesem Hintergrund soll zunächst eine inhaltliche Unterstützung in Form von Fachbeiträgen bei Tagungsveranstaltungen des Verbandes erfolgen, um im Dialog mit büffelhaltenden Landwirten aus Deutschland Bedürfnisse und Möglichkeiten aktuell und im Lichte sich ändernder landwirtschaftlicher Förderkulissen immer wieder neu zu bewerten.

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Interessiert zeigte sich die Staatssekretärin an der Entwicklung der Büffelzucht in Deutschland und den erfolgreichen landschaftspflegerischen Projekten in zahlreichen Bundesländern. Diskutiert wurden Fördermöglichkeiten im Agrarbereich durch wissenschaftliche Begleitung, Umsetzung der UN-Biodiversität-Konvention und Förderung von Wissenstransfer und Innovation in der Landwirtschaft. Es wurde vereinbart, über den Kontakt mit der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) aus Großenkneten zum Umweltministerium im Gespräch zu bleiben.

Anschließend nahmen die Büffelzüchter die Einladung der Abgeordneten Grotelüschen zu einem Gespräch und einer Führung durch den Bundestag an. Peter Biel dankte der Politikerin für ihre schon seit Jahren bestehende Unterstützung und informierte sie über den Verlauf der jüngst in Ronnenberg/Hannover durchgeführten IFWL-Verbandstagung und der aktuellen Situation der Büffelzucht in ihrer Heimat.

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