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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Biene dient als Vorbild

27.03.2019

Einen Vortrag unter dem Titel „Was fliegt denn da? – über die Biologie der Honigbiene“ gab es bei der Versammlung des Landfrauenvereins Hude zu hören. Die neue Vorsitzende Anke Tönjes begrüßte die rund 80 Landfrauen zur Veranstaltung im Vielstedter Bauernhaus. Nach kurzen Informationen und dem gemütlichen Teil hielt Guido Eich vom Laves Celle Bieneninstitut seinen informativen Vortrag. Der Experte ging anfangs auf das Symbol der Landfrauen ein: die Biene. Dies wäre so fleißig wie die Landfrauen selbst.

Früher hätten die Lehrer, Bürgermeister und die Bauernhöfe alle einen Bienenstock gehabt, diese seien fast ausschließlich von Männern bearbeitet worden. Es hätte inzwischen aber einen Zeitenwandel gegeben. Heute würde die Hälfte der Bienenvölker von Frauen gehalten. Momentan hätte das Imker-Sein ein hohes Prestige und es gäbe genügend Imkerinnen und Imker in Deutschland.

Der Lebensraum der Bienen sei dennoch sehr eingeschränkt. Ein Drittel unserer Nahrung ist von der Bestäubung durch Insekten abhängig. Bienen übernehmen dabei die Hauptarbeit. Eich sprach vom „Verheizen der Landschaft“. Es gäbe nicht genügend Streuobstwiesen, die Gärten würden mit Steinen zugepflastert, es gäbe zu wenig Nutzgärten mit Erbsen, Bohnen, Beerensträuchern und anderem – überall würde ein Sortensterben die Bienen gefährden. Intensiv genutztes Grünland mit bis zu fünf, sechs Schnitten im Jahr wäre eine Nahrungswüste für die Nektarsammler. Dazu käme die häufige Nutzung von Mähroboter im privaten Garten. Es wurden Faktoren aufgezeigt, die eine Nahrungsquelle für Honigbienen attraktiv machen. Die Quantität und Qualität von Nektar und Pollen sowie die Anzahl und Dichte der Blüten sind für die Biene wichtig. Ferner die Entfernung vom Stock und die klimatischen Verhältnisse an der Trachtstelle – ein Bienenvolk fliegt bis zu 20 Quadratkilometer weit.

Guido Eich munterte alle Landfrauen auf, dass sie es im Garten oder auf dem Balkon zu jeder Jahreszeit blühen lassen sollen. Dann finden Bienen genügend Nektar und Pollen. Im Blumenkasten keine Geranien pflanzen, sondern Glockenblumen. Bienen lieben unter anderem Hyazinthe, Lavendel, Margeriten, Astern, blühende Kräuter, Sträucher und Obstbäume. Dazu zeigte Eich viele Fotos von blühenden Streuobstwiesen mit alten Obstsorten, Gärten mit Weiden und mehrjährigen Blüh- und Schonstreifen. Als Leckerbissen können Gartenbesitzer ein Stück ungemähten Rasen als Blumenwiese stehen lassen – und keine chemischen Pflanzenschutzmittel einsetzen. Zum Schluss berichtete er von den Erzeugnissen der Bienen, der positiven Wirkung des Honigs auf den Menschen und verwies auf die Kurse der Imkerei.

Der interessante Nachmittag wurde von der Vorsitzenden Anke Tönjes beschlossen und noch einmal auf die Fahrt der Landfrauen zur EWE nach Delmenhorst hingewiesen. Die kommenden Kochvorführungen am Dienstag, 9. April sind ausgebucht. Am Donnerstag, 11. April, um 14 Uhr sind aber noch Plätze frei. Wer daran teilnehmen möchte kann sich bis Montag, 1. April, bei Anke Tönjes unter Telefon  04408/6687 anmelden.

Bereits zum siebten Mal hat der Frühlingsflohmarkt der Grundschule Hude-Süd stattgefunden. An 37 Verkaufsständen wechselten Kinderkleidung, Spielzeuge, kleine Fahrzeuge und vieles mehr den Besitzer. Die Stimmung unter den zahlreichen Besuchern des Flohmarkts war toll. Es wurde gefeilscht, geredet und gelacht. Auch die kleinen Verkäufer auf ihren Verkaufsdecken hatten Spaß und waren stolz, selbst einige Waren anbieten zu können.

Für das leibliche Wohl sorgten die vielen leckeren selbst gebackenen Kuchen, Torten und Muffins, die als Standgebühr von den Verkäuferinnen und Verkäufern mitgebracht wurden. Auch Kaffee, Tee und für Kinder kostenlose Kaltgetränke fanden großen Anklang. Ein großer Dank des Fördervereins ging an die freiwilligen Helfer, die beim Auf- und Abbau, dem Kuchenverkauf, dem Abwasch und bei der Organisation für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten.

Der Förderverein der Grundschule Hude-Süd konnte rund 600 Euro einnehmen, dieses Geld kommt den Kindern der Grundschule zugute. Viele Verkäufer spendeten eine Wagenladung voll Kinderkleidung und Spielzeug zugunsten der Caritas.

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