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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bienenvölker in Gefahr

15.04.2015

Prinzhöfte Bereits im Herbst kündigte sich an, dass es für einige Bienenvölker in der Gemeinde Prinzhöfte kein schöner Frühling werden würde: Im Rahmen des Bienen-Monitoring-Systems überprüfte Dr. Gero Leiner, Amtstierarzt für Bienenseuchenbekämpfung beim Landkreis Oldenburg, in Stichproben die Bienenvölker im Landkreis.

Einige Proben wiesen Auffälligkeiten auf, bei der Überprüfung im März, die Leiner gemeinsam mit den Imkern durchführt, wurde der Verdacht Gewissheit: Die Amerikanische Faulbrut hatte bei zwei Imkern in der Gemeinde Prinzhöfte an jeweils einem Standort Bienenvölker befallen. Einmal waren es vier, beim anderen zwei, somit insgesamt sechs Völker, die von der bakteriellen Infektionskrankheit betroffen sind, die die Brut der Bienen infiziert und deren Absterben zur Folge hat.

Der Landkreis reagierte mit der Einrichtung eines Sperrbezirks. Er umfasst das Gebiet der Gemeinde Prinzhöfte südlich der Autobahn 1 bis an die Gemeindegrenze an den Flecken Harpstedt.

In diesem Bereich haben circa sieben bis zehn Imker ihre Völker, meist unterhalten sie ein bis drei Standorte mit unterschiedlich vielen Völkern, informiert Gero Leiner. Sämtliche Bienenstände im Sperrbezirk müssen gemeldet und auf die Amerikanische Faulbrut überprüft werden. Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden, ebenso dürfen keine Völker in den Sperrbezirk gebracht werden.

„Oberstes Ziel ist es, die weitere Ausbreitung zu vermeiden und die gesunden Bienenvölker zu schützen“, erklärt Leiner. Bei einem Befall mit der Infektion wird das Volk entweder abgetötet oder mit dem Kunstschwarmverfahren saniert. „Das muss von Fall zu Fall entschieden werden, je nach Krankheitslage“, weiß der Amtstierarzt.

Für Menschen stellt die Amerikanische Faulbrut übrigens keine Gefahr dar, auch der Honig kann ganz normal verzehrt werden. Nach den Maßnahmen zur Bekämpfung der Faulbrut folgt eine mehrere Monate lange Wartezeit, nach der die Bienenstände erneut überprüft werden. Eine Aufhebung des Sperrbezirkes könne erst in rund sechs Monaten geschehen, erklärt Gero Leiner.

Greta Block Volontärin / NWZ-Redaktion
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