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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wann steht hier ein Feuerwehrhaus?

06.02.2019

Bookholzberg Auf das neue Feuerwehrhaus warten die Kameraden der Ortswehr Bookholzberg schon viel länger als ursprünglich gedacht – einen weiteren Zeitverlust möchte die Gemeinde Ganderkesee offenbar vermeiden. Die Möglichkeit, den Neubau im Rahmen eines Investorenmodells zu realisieren, lehnt die Verwaltung jedenfalls ab, weil damit mindestens ein zusätzliches halbes Jahr ins Land gehen würde, bis der Bau bezugsfertig ist.

Auf Antrag der CDU wird sich aber der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen an diesem Donnerstag, 7. Februar, mit der Frage einer Öfffentlich-Privaten Partnerschaft (ÖPP) für den Neubau eines Feuerwehrhauses auseinandersetzen. Die Christdemokraten bitten um eine Prüfung, ob das Projekt in Bookholzberg – und auch der Erweiterungsbau für die Feuerwehr Falkenburg – „unter Berücksichtigung von Investorenmodellen“ womöglich kostengünstiger und schneller umzusetzen wäre.

Schneller jedenfalls nicht, erklärt die Gemeindeverwaltung in einer Mitteilungsvorlage für die Sitzung, die um 18 Uhr im Rathaus beginnt. Generell hält sie eine ÖPP-Lösung bei einem Feuerwehrhaus für weniger sinnvoll als etwa beim Rathaus in Ganderkesee. Dessen Bau Mitte der 90er Jahre sowie auch die Unterhaltung und Finanzierung wurde mit Hilfe einer Investorengruppe verwirklicht – aber zu einer Zeit, als Kredite viel teuer waren als jetzt.

Dennoch hat die Gemeinde nach Eingang des CDU-Antrages Kontakt zu einer Beratungsgesellschaft aufgenommen – danach zeichnet sich ab, dass eine Ausschreibung für das Projekt frühestens im März 2020 möglich wäre. Das würde einen Baustart im Herbst 2020 und eine Fertigstellung gut ein Jahr später bedeuten.

Das bisherige Verfahren hingegen sieht einen Baubeginn am Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres vor. Damit könnte die Freiwillige Feuerwehr Bookholzberg noch auf einen Einzugstermin zum Jahresende 2020 hoffen.

Mittel in Höhe von knapp drei Millionen Euro sind für das Haushaltsjahr 2020 fest eingeplant. Die Baukosten könnten allerdings noch steigen durch zusätzliche Bedürfnisse, die berücksichtigt werden müssen. So soll der bei der Feuerwehr Ganderkesee stationierte Schlauchwagen nach Bookholzberg verlagert werden. Auch verschiedene Varianten für einen Waschplatz werden noch untersucht. Ein Architekt sei beauftragt, sagte Gemeinde-Sprecher Hauke Gruhn, ein Baubeginn noch in diesem Jahr sei zwar möglich, aber „ambitioniert“. Immerhin ist die Standortfrage jetzt endgültig geklärt: Der Neubau entsteht zwischen dem Wellenhofsweg und der Firma Nehlsen. Ein als Alternative ins Auge gefasstes Nachbargrundstück steht endgültig nicht zum Kauf zur Verfügung.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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