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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gastwirte unter neuer Führung

16.05.2019

Bookholzberg /Hude Zwölf Jahre lang hat Peter Burgdorf die Interessen der Gastronomen in den Gemeinden Ganderkesee und Hude federführend vertreten – jetzt gab der Inhaber von Burgdorfs Hotel & Restaurant in Hude den Vorsitz des Ortsverbandes im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) ab: In ihrer Jahreshauptversammlung am Dienstagnachmittag wählten die Gastronomen Ibrahim Celik, Betreiber des Restaurants „Schwarzes Ross“ in Bookholzberg, zum Nachfolger. Der konnte auf das neue Amt sogleich einen ausgeben, denn die Versammlung fand in seinem Lokal statt.

Der übrige Vorstand bleibt unverändert, er wird erst im nächsten Jahr gewählt: Stellvertretende Vorsitzende sind Gerhard Menkens („Zum Grünen Hof“ in Hoykenkamp) und Ulrich Bach, der lange Jahre den Landgasthof Segelken in Hengsterholz führte. Für die Kasse ist Jens Burgdorf (Klosterschänke Hude) zuständig und als Schriftführer fungiert Timo Vetter (Vetter-Werbung, Ganderkesee).

Nach einer Vorstellung des lokalen Rundfunksenders Radio 90.vier durch den Geschäftsführer Jürgen Grobbin beschäftigten sich die Wirte noch kurz mit strittigen Themen, die Gerhard Menkens zur Sprache brachte. Der Hoykenkamper Gastwirt, der in der Region weithin bekannt ist für seine Fußball-Liveübertragungen vor großem Publikum. ärgert sich immer wieder über die Preisgestaltung der Pay-TV-Anbieter. „In der neuen Bundesliga-Saison soll ich für die Übertragungsrechte bei Sky, Eurosport und DAZN mehr als 1000 Euro im Monat bezahlen“, klagte Menkens auf Nachfrage der NWZ. Vor allem Sky drehe gehörig an der Gebührenschraube. Menkens hat daher sein Sky-Abo gekündigt und plant nun, die Fußball-Spiele in einem wesentlich kleineren Raum zu zeigen – die Gebühren werden nach der Größe der Sitzfläche bei den Übertragungen berechnet. „Ich bin nicht mehr bereit, diese Preisschiene mitzugehen“, erklärte Menkens.

Auch die Gema-Gebühren sind ihm und anderen Wirten ein Dorn im Auge: Bei den jüngsten Kohlfahrten habe die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte gut ein Drittel der Kostenpauschale pro Gast verlangt. Nach Protesten örtlicher Wirte sei die Gema zwar wieder „zurückgerudert“, so Menkens. Es fehle aber eine klare Linie bei den Verwertungsgebühren – darauf wolle die Dehoga nun verstärkt pochen.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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