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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Auf Tour mit neuen Schildern

12.09.2019

Bookholzberg An der Kreuzung von Hohenheider Weg und der Straße Übern Berg in Bookholzberg glänzen die Schilder bereits. Der Bereich ist einer von 380 Standorten in der Gemeinde Ganderkesee, die mit einer neuen Beschilderung ausgestattet werden. Der Landkreis Oldenburg und die Gemeinde haben das Radwegenetz mit den Verantwortlichen vom Naturpark Wildeshauser Geest komplett überarbeitet: „Wir haben das ganze Radwegesystem auf Links gekrempelt“, sagte Gemeindesprecher Hauke Gruhn.

Nach 20 Jahren sei das bisherige Leitsystem überarbeitungsbedürftig gewesen, erläuterte Björn Vosgerau, Koordinator für das Geoinformationssystem bei der Gemeindeverwaltung. Einige schlechte Strecken seien herausgeflogen, andere dagegen neu aufgenommen worden. „Wir haben uns das gesamte Netz noch einmal angesehen.“ Insgesamt gibt es nach Angaben der Verwaltung rund 170 Kilometer an ausgeschilderten Radwegen.

Tourismusportal hilft bei der Planung von Ausflügen

Das neue Radwegleitsystem informiert auch über Radtouren in der Region. Dazu gehört die Kleeblatt-Route: Sie umfasst vier Tagestouren in den Gemeinden Ganderkesee, Hude, Berne und Lemwerder.

Im Aufbau ist die Waldspurentour, deren Beschilderung ebenfalls schon angebracht ist.

Informationen über Rad- und Wanderwege sowie Sehenswürdigkeiten und Gastronomie bietet außerdem das Tourismusportal der Gemeinde Ganderkesee. Dort gibt es eine Karte, die nach unterschiedlichen Kriterien durchsucht werden kann.

Mehr Infos: www.gemeindeganderkesee.de/tourismusportal

Die neuen Schilder besitzen nicht nur Wegweiser, die angeben, in welche Richtung es beispielsweise nach Hude, Stenum, Oldenburg oder Lemwerder geht. Auch weiß-grüne Schilder mit Zahlen sind zu finden. Sie gehören zu einem neuen Knotenpunktsystem. Insgesamt 26 Knotenpunkte in der Gemeinde Ganderkesee sollen das spontane Planen von Radtouren erleichtern. Da jeder Knotenpunkt mit einer Nummer versehen ist, müssen sich Fahrradfahrer für die Planung ihrer Strecke lediglich die Zahlen merken oder aufschreiben. Auf einer Übersichtskarte, die an jedem Knotenpunkt zu finden ist, sind die Nummern zu sehen. „Radfahrer sind sehr flexibel bei der Planung und können von einem Knotenpunkt zum nächsten fahren“, erläuterte Vosgerau. Die neuen Schilder zeigen außerdem, in welche Richtung es zum nächsten Knotenpunkt geht.

Diese Art der Wegweisung hat sich bewährt. Das System aus Belgien, das im gesamten Landkreis Oldenburg umgesetzt werden soll, wird bereits in den Landkreisen Vechta, Cloppenburg und Osnabrück genutzt. In den Niederlanden gebe es die Knotenpunkte flächendeckend, sagte Vosgerau. „Die Übergänge zu den Nachbargemeinden sind alle abgestimmt.“

Die neue Beschilderung wird vom Kommunalservice Nordwest installiert. Bis zum Beginn der Fahrradsaison im kommenden Frühjahr sollen alle Schilder montiert sein. Wer im Winter per Rad unterwegs ist, müsse Beeinträchtigungen in Kauf nehmen, da das alte System teilweise noch stehe und das neue noch nicht überall installiert sei, sagte Vosgerau.

Auch wenn das Radwegenetz überarbeitet worden ist: Sehenswürdigkeiten wie die Großsteingräber, die Kirchen und der Hasbruch liegen nach wie vor auf der Strecke. Die Gemeinde werde von Radtouristen nachgefragt, weil es keine Berge gebe und man in jede Richtung fahren könne, so der Gemeinde-Mitarbeiter.

Antje Rickmeier Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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