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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Daumen hoch fürs Getränk aus der Leitung

29.06.2019

Bookholzberg Beim Stichwort „Cola“ zeigten alle Daumen nach unten – genau wie bei „Apfelschorle“. Als Schulleiterin Dörte Lohrenz indes „Wasser“ in die Menge rief, reckten die Klassen- und Schulsprecher der Grundschule Bookholzberg ihre Daumen in die Höhe. Sie wissen Bescheid, wenn es um zuckerhaltige Getränke geht.

Ab sofort können sie ihren Durst im Schulalltag jederzeit mit gekühltem Leitungswasser – dem bestüberwachten Lebensmittel überhaupt – stillen. Ob still oder gesprudelt, kann jeder per Knopfdruck selbst wählen. Als zehnte Schule im Landkreis Oldenburg wurde die Grundschule Bookholzberg am Freitag von der Niedersachsen Wasser Kooperations- und Dienstleistungsgesellschaft, ein Tochterunternehmen des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV), mit einem Trinkwasserspender ausgestattet.

Bis 2020 will der Landkreis Oldenburg alle Grundschulen kreisweit mit den Geräten ausstatten, die pro Stück mit 4400 Euro zu Buche schlagen. 1000 Euro je Gerät übernimmt der OOWV, für den Rest des Anschaffungspreises hat der Landkreis 38 000 Euro in den Haushalt des laufenden Jahres eingestellt und die gleiche Summe soll auch für 2020 noch einmal bereitgestellt werden. Den Unterhalt, also Wartung und CO2-Zylinder, finanzieren Schulfördervereine oder die Gemeinden als Schulträger, wie Projektleiter Jörn Logemann berichtet.

Ende April war bereits in der Grundschule Heide ein Trinkwasserspender in Betrieb genommen worden. „Vier Wochen später war der CO2-Zylinder bereits leer“, so Logemann. Folglich seien in diesem Zeitraum 1500 Liter Wasser aufgesprudelt worden.

Auch bei den Bookholzberger Grundschülern kam das Wasser auf Knopfdruck bestens an. Sowie das Gerät freigegeben war, füllten sie ihre Trinkflaschen auf, die es zum Start für alle Schüler von der Kreisverwaltung gab.

Die Vorteile eines Wasserspenders liegen auf der Hand: Es werden nicht nur Müll und lange Transportwege vermieden, sondern Trinkwasser ist auch noch erheblich günstiger als Mineralwasser. Zudem wird einer Entwicklung entgegengewirkt, die Alexandra Demand, Jugendzahnärztin beim Landkreis Oldenburg, als „alarmierend“ bezeichnet. Sie sehe bei ihren Untersuchungen schon im frühen Kindesalter in vielen Fällen Karies.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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