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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bürgerbefragung zum Tunnel in der Diskussion

08.06.2011

„12 792 Wahlbögen an Huder verschickt“ (Ð vom 3. Juni)

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nun sind wir Bürger am Zuge, unsere Antworten sind gefragt. Lösen wir uns von allen politischen und medialen Meinungen und Darstellungen – bilden wir uns ein eigenes Urteil zu der auf lange Zeit gültigen Tunnellösung. So schnell gibt es hierzu keine weitere Möglichkeit.

Das vorliegende Faltblatt dient als gute Informationsgrundlage. Die aufgeführten Bewertungskriterien darin sind vom Planer/Planungsbüro aufgezeigt und benannt worden. Leider befinden sich darin bereits auch schon einige Bewertungen – heißt auch, der Planer kann hier auch falsch liegen – daher nehmen wir besser eine eigene Bewertung zur Entscheidung vor.

Bei beiden Lösungen geht es um viel Geld. Nur Geld allein kann nicht die Antwort sein. Wir beachten besser alle weiteren Kriterien, z. B. Zukunftssicherheit, Verkehrsqualität, Verkehrssicherheit und Ortsbild. Welche Rolle kann und wird die Tunnellösung im zukünftigen Verkehrskonzept spielen? Findet die Verbundfunktion zwischen Hude-Süd/-Nord genügend Berücksichtigung? Wie gestalten wir das wichtigste Tor zum Ortskern von Hude (Autobahnabfahrt)?

Die Vielzahl der Kriterien liefern das Gesamtbild – die Antwort des Bürgers!

Ich hoffe auf eine große Beteiligung der Bürger, ein klares Ergebnis, kein Unentschieden, keine Verlängerung, kein Elfmeterschießen – 1:0 für Hude!

Siegfried Rakow, 27798 Hude

„Ein Lump, der Böses dabei denkt“, aber mußte es sein, den Artikel mit tendenziösen Fotos zu garnieren? Links die „kleine Lösung“ mit schnuckeligem Fußgänger- und Radfahrertunnel und passierendem Personenzug, rechts die „große Lösung“ mit schweren Güterwaggons, einem schweren LKW im Tunnel und einer Visualisierung, die ganz sicher nicht das wiedergibt, wie diese Unterführung tatsächlich aussehen soll. Bekanntlich waren 1988 und 1992 bereits zwei Unterführungen geschaffen worden, die sich jeder ansehen kann. Leider ignorieren Sie das und setzen offensichtlich auf Stimmungsmache. Die Bürger werden darauf hoffentlich nicht hereinfallen. Ohnehin ist zu befürchten, daß das Ganze als eine pseudodemokratische Farce enden könnte.

Ganz aus dem Blickfeld verschwunden sind die Bedürfnisse von Hude-Süd. Es zählt offensichtlich nicht, daß die Bürger dort Anspruch darauf haben, das Ortszentrum ähnlich unbeeinträchtigt erreichen zu können, wie das in Hude-Nord der Fall ist, dabei ist Hude-Süd seit vielen Jahren Zuzugsgebiet. Wie soll das denn erst in einigen Jahren werden, wenn jetzt die „kleine Lösung“ gebaut wird, Hude, ein geteilter Ort?

Zum Schluß noch ein Wort zu unserem Motto „Hude, zum Malen schön“. Beide Fotos, die Sie veröffentlicht haben, werden dem in keiner Weise gerecht. Gäste, die sich darauf zubewegen, werden sich nur wundern können, daß das das Ergebnis einer Bürgerbefragung sein soll.

Wie immer die Bürgerbefragung ausgeht, der Gemeinderat muss endlich seine Pflicht tun und an die Zukunft denken. „Weitblick statt Tunnelblick“, mit dieser Überschrift vor wenigen Wochen hatten Sie tatsächlich sehr recht.

Karin und Reinhard Kütter, 27798 Hude? Anmerkung der Redaktion: Die zum Artikel über den Start der Bürgerbefragung gehörenden Bilder entstammen dem vom Gemeinderat abgesegneten Informationsblatt, mit dem die Gemeinde Hude die Wahlunterlagen ergänzt hat. Die Visualisierungen wurden von der PGT Umwelt und Verkehr GmbH (Hannover) im Auftrag der Gemeinde erstellt.

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