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Umwelt: Bürgerinitiative nimmt den Kampf auf

28.04.2011

DöHLEN Eine breite Front hat sich aufgebaut gegen die geplante Mineralstoffdeponie an der Krumlander Straße in Döhlen. Das Vorhaben der Bodenkontor Steinhöhe GmbH stößt auf massiven Widerstand wegen der befürchteten negativen Auswirkungen auf Mensch, Natur und Landschaft (die NWZ berichtete). Die Gegner wollen alle Mittel ausschöpfen. Sie wissen, dass es ein langer Kampf durch alle Instanzen werden kann. Deshalb wurde am Dienstagabend die Bürgerinitiative Steinhöhe offiziell gegründet. Sie setzt sich nach ihren Statuten für den Erhalt von Natur und Umwelt ein, will sich ins Vereinsregister eintragen lassen und die Gemeinnützigkeit beantragen.

„Wir müssen uns auf einen Rechtsstreit einstellen“, so Rainer Beewen. Der Döhler wurde zum Vorsitzenden der Initiative gewählt. Aus Döhlen kommen auch 2. Vorsitzender Gerd Krumland, Sprecher Claus Rohde, Kassenwart Henning Rowold und Schriftführer Mirco Meyer. Beisitzer sind Jürgen Hillen und Dieter Kreye aus Döhlen sowie Jürgen Seeger aus Haschenbrok. Kassenprüfer sind Henning Kappelmann aus Hengstlage und Erwin Schäfer aus Haschenbrok. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Vorsitzender Rainer Beewen. Ziel sei es, dafür zu kämpfen, dass die Grube an der Krumlander Straße nach Beendigung des Sandabbaus wieder naturnah hergerichtet werde, so wie es ursprünglich im Genehmigungsverfahren vorgesehen sei. Für die Mineralstoffdeponie mit all ihren Risiken und Gefahren sehen die Gegner keine Notwendigkeit.

Schon in Kürze will die Initiative eine Info-Veranstaltung auf die Beine stellen. Sie soll am Freitag, 6. Mai, ab 20 Uhr im Großenkneter Gasthaus Kempermann stattfinden. Hier wird noch einmal ausführlich über die geplante Deponie und die vielen Argumente, die dagegen sprechen, informiert. Erwartet werden dazu Vertreter der Gemeinde und hiesige Landtagsabgeordnete. Alle sind eingeladen.

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Die Bürgerinitiative bleibt derweil nicht untätig. An fünf Stellen liegen Unterschriftenlisten aus, in denen sich jeder mit dem Kampf gegen die Deponie solidarisch erklären kann. Laut Mirco Meyer liegen die Listen bei Hellbusch und bei GS agri in Großenkneten, bei der Tankstelle in Sage, im „Ihr Bioladen“ Hosüne und bei der Raiffeisen-Genossenschaft in Huntlosen aus.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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