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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bürgerstiftung will Hude aufblühen lassen

02.03.2017

Hude Mit einem deutlich angewachsenen Stiftungskapital von nunmehr 104 411 Euro ist die Bürgerstiftung Hude in das Jahr 2017 gestartet. Diese Zahl nannte die Vorstandsvorsitzende Gerburg Schaller am Dienstagabend auf der Stiftungsversammlung.

Die Bürgerstiftung

ist eine Stiftung von Huder Bürgern für Huder Bürger und hat u.a. folgende Ziele:


 Förderung des Sports hier insbesondere die Jugendarbeit.


  Förderung von Kunst und Kultur.


 Förderung der Jugend- und Altenhilfe.
 Förderung des Wohlfahrtswesens.


 Förderung des öffentlichen Gesundheitswesen.


 Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde.

Intensiv unterstützt die Bürgerstiftung die Lesepaten in den Grundschulen, Kitas und im Seniorenbereich, ein wichtiges Projekt.

Durch eine eigenständige Unterstiftung mit einem namhaften Betrag und weitere Zustiftungen ist das Gesamtkapital 2016 angewachsen. „Es ist schön, dass wir mittlerweile in der Öffentlichkeit deutlicher wahrgenommen werden“, sagte Gerburg Schaller und freut sich auf weitere Zustiftungen, Spenden und auch Ehrenamtliche, die anpacken.

Zinserträge nur gering

Auch die Huder Bürgerstiftung leidet unter den zu geringen Zinserträgen am Kapitalmarkt. Nur aus diesen Erträgen (knapp 400 Euro im Jahr 2016) kann die Stiftung soziale, sportliche und kulturelle Projekte nur wenig unterstützen. Zum Glück gibt es jedes Jahr aber auch Spenden, die für diese Zwecke verwendet werden können.

Durch eigene Aktionen, die die Ehrenamtlichen in Vorstand und Rat der Bürgerstiftung auf die Beine stellen, kommt zusätzliches Geld herein.

So wurde erstmals ein Hude-Kalender aufgelegt. 170 von 200 Exemplaren wurden gegen eine Spende abgegeben. Das brachte einen guten Erlös. Die genaue Endabrechnung steht noch aus.

Spenden willkommen

Die Bürgerstiftung präsentierte sich 2016 auf dem verkaufsoffenen Sonntag zur Italienischen Nacht, auf dem Bürgerfest und beim Lichterabend.

Am Glühweinstand beim Lichterfest kamen zum Beispiel mehr als 500 Euro Spenden zusammen, wie die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Conny Bley berichtete.

Die Bürgerstiftung organisierte im vergangenen Jahr einen Theaterabend mit Mathias Kopetzki, der das Stück „Dreck“ aufführte. Für den Erlös wurden Fahrräder und Bücher an Flüchtlingsfamilien in Hude weitergegeben.

Auch eine Krimilesung aus der „Tangobar“ fand statt, allerdings hatte man sich mehr Besucher erhofft.

Auch das Zirkusprojekt der Grundschule Hude-Süd wurde von der Bürgerstiftung unterstützt.

Kinderwünsche erfüllt

Höhepunkt war wiederum die Wunschbaumaktion für Kinder aus sozialschwachen Huder Familien im Advent. Ein besonderer Dank ging an die Firma Amazone und die Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit. 214 Kinderwünsche wurden mit Hilfe der Huder Bürgerinnen und Bürger erfüllt.

Die Wunschbaumaktion soll es auch in diesem Jahr wieder geben.

Huder-Bürger-Singen

Am Freitag, 24. März, lädt die Bürgerstiftung zum ersten „Huder-Bürger-Singen“ mit Arndt Baeck in den Kulturhof ein. Und am 1. April ist eine Pflanzaktion mit dem Netzwerk Asyl geplant. Beete an der Parkstraße sollen mit im Topf vorgezogenen Narzissen bepflanzt werden, um Hude ein wenig aufblühen zu lassen. Die Flüchtlinge wollen mit anpacken und etwas von dem zurückgeben, was sie in Hude an Zuwendung erfahren, hieß es. Gesucht werden für die Helfer noch Warnwesten und Spaten, die anschließend zurückgegeben werden.

„Eine tolle Idee“ findet Bürgermeister Holger Lebedinzew die Pflanzaktion. Er schlug vor, dass sich die Gemeinde aktiv mit einbringt.

Dank an die Aktiven

Lebedinzew nutzte die Gelegenheit, um den ehrenamtlich Aktiven der Bürgerstiftung Danke zu sagen. Sie seien ein „Sozialbaustein, den wir dringend brauchen.“

Dass die Ehrenamtlichen viel Zeit investieren, stellte Jürgen Kikker, Vorsitzender des Stiftungsrates, fest. Er wünschte sich noch mehr Bürger, die sich engagieren.

Im Stiftungsrat der Huder Bürgerstiftung kann jeder mitmachen. Ein Mitgliedsbeitrag wird nicht erhoben.

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