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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landjugend übererfüllt ihr Soll mit Leichtigkeit

27.05.2019

Bürstel Die Lehmwände waren noch feucht und das frische Feldsteinpflaster musste stellenweise noch mit Flatterband geschützt werden. Doch es bestand kein Zweifel: „Die Aufgabe ist perfekt erfüllt!“ Das verkündete Cord Brinkmann, Vorstandsmitglied des Ortsvereins Immer-Bürstel und „Agent“ der 72-Stunden-Aktion, am Sonntagabend um Punkt 18 Uhr.

Und eigentlich hatten die bis zu 42 Aktiven die Aufgabe nicht nur perfekt erfüllt, sondern sogar übererfüllt: Nicht nur waren sie am Abschlusstag bereit zwei Stunden vor der Zeit mit der Sanierung des denkmalgeschützten Bürsteler Speichers und seiner Außenanlagen fertig, sondern sie haben gleich noch ein paar Bonus-Aufgaben erledigt: die Sitzflächen rund um die Friedenseiche erneuert, das Beachvolleyball-Feld renoviert, den Boden des Spielplatzes durchgefräst und die Beschriftungen der diversen Gedenksteine rund um die ehemalige Bürsteler Schule erneuert. Und nebenbei wurden noch mehrere alte Baumstubben entfernt, frische Rhododendren gepflanzt und die Beete mit frischem Rindenmulch belegt. All das neben der eigentlichen Aufgabe, wohlgemerkt.

Die hatte darin bestanden, binnen 72 Stunden im historischen Speicher, der Anfang der 90er-Jahre neu aufgebaut worden war, den Lehmboden durch eine Pflasterung mit handgeformtem Klinker zu ersetzen. Zudem galt es, den Außenbereich zwischen Speicher und der (1995 in der ersten 72-Stunden-Aktion entstandenen) Grillhütte neu zu gestalten. Diesen und zusätzlich noch eine Fläche hinter dem Speicher pflasterte die Landjugend mit Feldsteinen, eine integrierte Terrassenfläche mit Klinker. Zudem verputzte sie die obere Schicht der Lehmwände des Speichers neu und besserte löchrige Stellen im Fachwerk aus.

Wie viel haben die Aktiven angesichts dieses Pensums seit der Aufgabenverkündung am Donnerstagabend geschlafen? – „Nicht viel!“, antwortete Landjugend-Vorsitzender René Habeck lachend. All das sei nur dank der guten Vorarbeit und der Unterstützung von Sponsoren und anderen Förderern möglich gewesen.

„Wir hatten sogar nachts immer was zu essen. Ohne euch wären wir verhungert!“, sagte er bei der Abschlussparty an die zahlreich erschienenen Unterstützer gewandt. Ihre Namen hatte die Landjugend auf einer eigens von Habeck, der als Tischler arbeitet, vorbereiteten hölzernen Sponsorentafel angeschlagen. Auch an technischem Gerät hatte es während der drei Tage nicht gemangelt. „Wir hatten drei Teleskoplader, drei Minibagger und fünf bis sechs Schlepper“, zählt Habeck auf.

Großes Lob gab es am Sonntag auch von Ganderkesees stellvertretender Bürgermeisterin Christel Zießler, die die Glückwünsche von Rat und Verwaltung übermittelte. Schon mehrfach habe die Landjugend bewiesen, was hinter der Formel „Gemeinsam sind wir stark“ stecke, jetzt erneut.

Diese Gemeinschaft, zu der rund 140 offizielle Mitglieder, davon etwa 60 Aktive, zählen, ist während der 72-Stunden-Aktion gewachsen – auch zahlenmäßig: „Wir haben direkt acht neue Mitglieder gewonnen“, freute sich René Habeck. Die können sich unterdessen schon auf die nächste 72-Stunden-Aktion einstellen. „In vier Jahren sind wir wieder dabei!“, kündigte der Vorsitzende an.  


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
Online-Spezial zur Aktion:   www.nwzonline.de/72stunden 
Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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