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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

JUBILÄUM: Buffet ersetzt das Mettwurstbrot

19.08.2009

SCHöNEMOOR Es ist fast wie eine Zeitreise in die Vergangenheit: Der Schönemoorer Dorfkrug sieht auch heute noch fast genauso aus wie vor über dreißig Jahren. „Eigentlich ist alles so geblieben wie früher“, meint auch Heide Logemann. 1975 hat sie, zusammen mit ihrem Mann, den Gaststätten- und Saalbetrieb übernommen.

Wirtshaus mit Laden

Den Grundstein für den Schönemoorer Dorfkrug legte Hermann Wittenberg. 1883 kaufte er den kleinen Hof und eröffnete ein Jahr später ein Wirtshaus, eine Poststelle und einen Kolonialwarenladen. Das Haus wurde so zum Anlaufpunkt des ganzen Dorfes. 125 Jahre danach sitzt Helmut Wittenberg in seinem Wintergarten und betrachtet Fotos aus der damaligen Zeit. Das Haus befindet sich nach wie vor in Familienhand, auch wenn die Wittenbergs die Gaststätte seit den 60-er Jahren nicht mehr selber betreiben.

Der heute 79-Jährige erinnert sich noch gerne an seine Kindheit. „Wenn es abends zu laut wurde, kam mein Großvater auch schon mal mit dem Gummiknüppel in die Gaststätte und hat die Gäste nach Hause geschickt.“ Für den 1930 geborenen Helmut Wittenberg war die Kindheit aber auch mit viel Arbeit verbunden: „Das war ein Familienbetrieb, da musste natürlich jeder mit anpacken.“ Schließlich hatte die Familie neben der Gaststätte, der Poststelle und dem Warenladen auch noch einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb. „Zu der Zeit konnte man von einer Gaststätte alleine noch nicht leben“, erinnert sich der 79-Jährige.

Saalbetrieb seit 1950

In der Zeit des Zweiten Weltkriegs kam es dann zur Zäsur. 1943 wurde das Haus durch Fliegerbomben völlig zerstört. Doch die Familie baute das Wohnhaus und die Gaststätte noch zu Kriegszeiten wieder auf. 1950 kam der Saal hinzu.

Anfang der 60-er Jahre übernahm schließlich Helmut Wittenberg die Geschäfte. Zusammen mit seiner Frau Danuta traf der Fernmeldehandwerker die Entscheidung, die Gaststätte nicht weiterzuführen, sondern zu verpachten. Erster Pächter war Egon Koopmann, 1975 folgte schließlich Heide Logemann.

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Und diese erinnert sich dann doch noch an Veränderungen in ihrer Gaststätte: „Vor 20 Jahren haben wir vorne eine Terrasse aufgemacht. Und das Essen hat sich verändert. Heutzutage wollen die Gäste lieber am reichhaltigen Buffet essen. Früher gab es nur Mettwurstbrot und Schnitzel.“

Die Küche des Dorfkrugs ausprobieren können Besucher der großen Jubiläumsfeier am 6. September. Die Gaststätte ist eine der 14 Stationen entlang der Festmeile.

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