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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

CDU will Döhlen mit Bedacht entwickeln

25.05.2016

Döhlen Auch in Döhlen und Halenhorst gibt es mittlerweile eine steigende Nachfrage, vor allem von jungen Familien, nach Bauland.

Darauf machte jetzt die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde Großenkneten aufmerksam. Die Fraktionsmitglieder trafen sich zu einem Ortstermin in Döhlen, um einem Antrag Nachdruck zu verleihen. Bereits seit 2006 liege der Bebauungsplan für das Baugebiet „Fillerkuhle“ südlich der Verbindungsstraße zwischen Hasselbusch und Achternstraße in der Schublade.

Nach der derzeitigen Bauleitplanung stehen hier insgesamt 40 Bauplätze zur Verfügung. Torsten Deye, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: „Die Bevölkerung hat ihre Bedenken gegenüber der Veräußerung von so vielen Bauplätzen geäußert. Es besteht die Sorge, dass der Ort zersiedelt werden könnte. Es soll kein zweites Döhlen entstehen.“

Die CDU-Fraktion hat sich deshalb mit dem Thema genauer beschäftigt. Mit dem Ergebnis, ebenso wie im Nachbarort Halenhorst in einer Reihe entlang der Straße zu bauen – oder wie zum Beispiel in Huntlosen östlich der Gaststätte Meyer in zwei Reihen. „Das ist sinnvoll“, meinte Henning Rowold, der den Plan zum Ortstermin mitgebracht hatte.

„Deshalb beantragen wir, das Baugebiet ,Fillerkuhle‘ so zu gestalten, dass der Bedarf nach Baugrundstücken gedeckt werden kann, jedoch die Bedenken der Bevölkerung berücksichtigt werden“, fasste Fraktionsvorsitzender Ralf Martens zusammen.

Für Halenhorst beantragt die CDU-Fraktion dagegen, dass die Gemeinde zusätzlichen Grunderwerb tätigt, um weitere Bauplätze anbieten zu können, denn gemeindeeigenen Flächen gibt es hier nicht.

Auch die Dorfgemeinschaft Halenhorst hatte sich in ihrer Jahreshauptversammlung mehrheitlich dafür ausgesprochen. Die CDU-Fraktion ist daher der Meinung, dass die Verwaltung vorsorglich und umgehend Verhandlungen zum Ankauf neuer Flächen führen sollte, um etwa zehn weitere Baugrundstücke ausweisen zu können.

Dabei sollte zusätzlich darauf geachtet werden, dass die Erweiterung ohne Konflikte mit den umliegenden landwirtschaftlichen Betrieben einhergeht.

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