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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Großer Schritt in Richtung neues Bauland

10.11.2017

Colnrade Die Gemeinde Colnrade will wachsen. Ein neues Baugebiet mit rund 20 Grundstücken ist das Ziel. Der erste Schritt wurde am Mittwochabend getan: Einstimmig machte der Gemeinderat insgesamt 530 000 Euro für Grunderwerb locker – 130 000 Euro in einem Nachtragshaushalt für 2017 sowie jeweils 100 000 Euro in Verpflichtungsermächtigungen für die Haushaltsjahre 2018, 2019, 2020 und 2021.

Risse in der Schießstand-Decke geben zu denken

Risse haben sich im Mauerwerk und in der Decke des Schießstandes in Colnrade gebildet, berichtete Johann Wilken Lehnhof, Vorsitzender des Schützenvereins Beckstedt, auch im Namen der Kriegerkameradschaft. Dadurch sei Wasser eingedrungen. Jetzt soll die Ursache ermittelt werden. Lehnhof bat, aus Sicherheitsgründen große Gewichtsbelastungen (etwa durch LKW) über dem unterirdisch angelegten Schießstand zu vermeiden.

Der Fischereiverein Colnrade hat bei seinem Winterfest eine 300-Euro-Spende für die Gemeinde übergeben. Das Geld ist für die Dorfplatzpflege gedacht.

Zur Nachtwanderung des Sportclubs (SC) Colnrade am Sonnabend, 11. November, haben sich 46 Kinder angemeldet, berichtete Uwe Beckmann. Die Veranstaltung beginne um 17 Uhr und sei wieder mit einem Spaghetti-Essen kombiniert.

„Wir wurden aus der Gemeinde auf Bauplätze angesprochen“, begründete der stellvertretende Bürgermeister Uwe Beckmann, der an diesem Abend Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann vertrat, den Vorstoß. Aktuell lägen acht Anfragen vor. Auf Nachfrage von Ortsbrandmeister Carsten Lüllmann hin bestätigte Beckmann Überlegungen, in einem Rutsch mit der Baulandausweisung auch einen Standort für das neue Colnrader Feuerwehrhaus zu sichern.

Zur genauen Lage der avisierten Fläche und zum Stand der Gespräche mit Grundeigentümern machte Beckmann keine Angaben. Angesichts allgemein gestiegener Grundstückspreise sei es für die Gemeinde „nicht einfach“, einen Flächenkauf dieser Dimension zu wuppen.

Ein knapp 4000 Quadratmeter großes Areal zwischen Harpstedter Straße und Kieselhorster Weg komme für den Wohnungsbau nicht in Frage, antwortete Beckmann auf eine entsprechende Frage von Eigentümerseite. Die Planungen für diesen Bereich gingen in Richtung Gewerbe. Allerdings sei das Grundstück eine von zwei Optionen für den neuen Standort des Feuerwehrhauses, ergänzte Ortsbrandmeister Lüllmann. Das schmale Grundstück sei zwar „nicht optimal geschnitten“, die Breite könne aber „gerade so“ ausreichen. Ein Vorteil sei die direkte Anbindung an die Harpstedter Straße (K 5A).

Bis zur Sitzung am Mittwochabend war im Haushalt der Gemeinde Colnrade eine Summe von 40 000 Euro für Grunderwerb vermerkt. Dieser Betrag war gedacht als Zuschuss zum Grunderwerb fürs neue Feuerwehrhaus – wobei der Rat davon ausging, dass die Samtgemeinde die Fläche sucht und auch den Differenzbetrag übernimmt, falls die 40 000 Euro für den Erwerb nicht ausreichen.