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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Potenzielle Häuslebauer werden um Meldung gebeten

27.06.2018

Colnrade Wer hat fest vor, in Colnrade zu bauen? Und wie viel Quadratmeter groß sollte das Grundstück sein? – Mit diesen Fragen wendet sich Colnrades Bürgermeisterin Anne Wilkens-Lindemann an Häuslebauer in spe. Möglichst bis Ende der Sommerferien sollten die Antworten über die Website der Gemeinde (www.colnrade.de) eingehen. Der Hintergrund ist klar: Die Gemeinde Colnrade plant ein neues, 2,9 Hektar großes Baugebiet – und möchte für ihr weiteres Vorgehen wissen, was gewünscht wird.

Nachdem Colnrade das Jahr 2017 genutzt hatte, um einen Acker zwischen Kieselhorster Weg und Hoboldsweg zu erwerben, schob der Gemeinderat am Montagabend bei seiner Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus die Bauleitplanung an – und leitete einstimmig das Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan Nr. 4/Kieselhorster Weg ein. Erwartet wird, dass im Plangebiet etwa 30 Baugrundstücke entstehen können.

Es sei nicht gelungen, einen Investor für die Erschließung zu finden, berichtete die Bürgermeisterin. Also werde die Gemeinde die Vergabe der Arbeiten selbst in die Hand nehmen.

Bauamtsleiter Jens Hüfner skizzierte die bisherigen und weiteren Schritte. Da die gesamte überbaubare Grundfläche kleiner als 10 000 Quadratmeter sein werde, im Außenbereich liegt und an bebaute Ortsteile grenzt, könne die Bauleitplanung im beschleunigten Verfahren (nach § 13b Baugesetzbuch) stattfinden. Eine Kompensation für die eintretende Versiegelung ist damit nicht erforderlich.

Was ist erledigt?

Der Planungsauftrag für das Baugebiet wurde bereits an das Büro Plankontor (Oldenburg) erteilt. Beantwortet ist auch die Frage, wie sich Geruchsemissionen aus der landwirtschaftlichen Tierhaltung auswirken. Hier würden nur an einer kleinen Stelle des Baugebiets die maßgeblichen Jahreswerte überschritten, was auf die Ausweisung des gesamten Bereichs als Wohnbaufläche im Grund keine Auswirkungen habe, so Hüfner.

Was ist noch zu tun?

Weil der Raum Colnrade reich an archäologischen Funden sei, habe man bereits frühzeitig das Landesamt für Archäologie eingeschaltet, berichtete der Bauamtsleiter weiter. Im Herbst dieses Jahres sei eine Erkundung (Prospektion) vorgesehen, um herauszufinden, ob eine Ausgrabung sinnvoll wäre. In diesem Fall wären eine Verzögerung und höhere Quadratmeterpreise zu erwarten.

Darüber hinaus stehe noch die Frage im Raum, wohin das Oberflächenwasser von den versiegelten Straßenflächen geleitet wird.

Und der Zeitplan?

Wenn alles glatt läuft, könnte laut Hüfner im Herbst der Planentwurf für das Baugebiet vorliegen und vom Gemeinderat beschlossen werden. Zum Jahresende könne die Gemeinde die Erschließung auf den Weg bringen. Denkbar sei, dass dann Mitte 2019 mit der Vermarktung der Grundstücke begonnen wird.

Bei der sich anschließenden Bürgerfragestunde wurde unter anderem ein Grünstreifen zwischen dem bestehenden und dem neuen Baugebiet angeregt. Bei Ratsherr Uwe Beckmann stießen solche Überlegungen allerdings auf wenig Gegenliebe. Über die Fragen der Struktur des neuen Baugebiets werde zu einem späteren Zeitpunkt beraten.

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Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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