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Jahresbilanz: Commerzbank steht zu Standort

25.04.2014

Wildeshausen Die Commerzbank steht weiter zum Standort Wildeshausen – und sie will ihn sogar noch ausbauen. Das berichtete Filialdirektor Martin Mielke am Donnerstag anlässlich des Jahresbilanzgesprächs in der Bank.

Als einziges bundesweites Geldhaus hat die Commerzbank in Wildeshausen eine Filiale (neben den regionalen Instituten OLB, LzO und VR-Bank). Derzeit betreut man von dort 4300 Privat- und Geschäftskunden, so Mielke. Der Einzugsbereich liegt in einem Umkreis von rund 30 Kilometern, die meisten Kunden kommen aus dem Landkreis. „Für uns ist der Standort sehr interessant“, so der Filialdirektor. Anders als andere Banken wolle man am Geschäft vor Ort festhalten. „Die Filiale hat auch im Internetzeitalter Zukunft. Die Kunden wollen Beratung vor Ort.“

Deshalb sei auch eine Investition in die Modernisierung der Filialen geplant. „In Berlin haben wir gerade ein Pilotprojekt laufen“, sagt Pressereferentin Sonja Habig. Dabei gibt es neben Kundenberatern und klassischen Automaten auch neue Videoschalter, an denen der Kunde über einen Bildschirm mit einem Spezialisten in der Zentrale verbunden wird. So könnten beratungsintensivere Vorgänge auch an Automaten abgewickelt werden – jenseits der klassischen Bank-Öffnungszeiten.

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Nach der Testphase könnte dies auch in Wildeshausen eingeführt werden. Bis 2016 will das Unternehmen bundesweit 120 Millionen Euro in die Filialen investieren. Wann Wildeshausen an der Reihe ist, steht aber noch nicht fest.

Auch ohne neue Technik hat sich das Geschäft vor Ort in 2013 gut entwickelt. „Bei den Immobilienfinanzierungen haben wir ein Plus von 9,5 Prozent verzeichnet“, so Mielke. Das Volumen der Kredite liege derzeit bei 16,9 Millionen.

Im Wertpapiergeschäft lagen die Depoteinlagen sogar bei 18,9 Prozent. Ein Plus von 2,7 Prozent. Mielke rechnet hier mit einem weiteren Anstieg. Denn: Die Zinsen auf dem klassischen Sparbuch liegen derzeit unter der Inflationsrate. „Das bedroht Ersparnisse. Die Vermögen werden weniger wert“, sagt der Banker. Um Renditen über der Inflationsrate zu erwirtschaften, müssten Kunden sich auch mit dem Thema Aktie auseinandersetzen. Das gelte für Kleinanleger wie für wohlhabende Menschen.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede
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