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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Coronakrise: Soforthilfen müssen auch sofort kommen

26.03.2020
Hude Frage: Zig Milliarden Euro Soforthilfen für kleine Unternehmen, von denen es auch in Hude viele gibt, sollen auf den Weg gebracht worden sein. Gehen Sie davon aus, dass diese Hilfe rechtzeitig ankommt?
Otte: Sie MUSS rechtzeitig ankommen. Hier müssen und werden wir unsere Politik, die Behörden und auch die Banken in die Pflicht nehmen. Sie müssen die Solidarität zurückgeben, die wir alle in der Zeit der Bankenkrise auch gegeben haben. Nach den bisherigen Informationen sind aber alle sehr bemüht, und wir denken, dass es gemeinsam gelingen wird, das Geld in die Wirtschaft zu bringen. Nicht nur Lieferketten und ärztliche Versorgungen dürfen nicht abreißen, sondern auch die Finanzströme. Die Ausgaben des einen sind schließlich die Einnahmen des anderen.
Frage: Einmalzahlungen je nach Betriebsgröße für drei Monate soll es auch für die kleineren Unternehmen geben. Wird das ausreichen, um zu überleben?
Otte: Sie können helfen, werden aber nicht für alle reichen. Zu bedenken ist dabei, dass auch hier jeder Euro Einmalzahlung ja auch nur für bestimmte Zwecke genutzt werden kann und der Bedarf nachgewiesen werden muss. Geschenke wird es nicht geben! Und verteilt auf die Monate, werden die im Raum stehenden Beträge schon wieder ganz schön klein...
Davon muss das Unternehmen seine laufenden Betriebskosten bezahlen (Miete und Nebenkosten, Versicherungen, etc). Etwas für die persönlichen Kosten für die Wohnung, für Lebensmittel etc. wird davon weder bestritten werden dürfen noch können. Das muss der Unternehmer aus Reserven bestreiten. Ich glaube, das wird für einige sehr schwer werden. Gerade wenn überhaupt keine Einnahmen aktuell erzielt werden können.
Frage: Was können die Bürgerinnen und Bürger tun, damit es die Vielfalt in der Huder Geschäftswelt auch am Tag „X“ nach der Coronakrise noch gibt?
Otte: Eine Menge. Am wichtigsten ist aktuell, mit dafür zu sorgen, das die Infizierungszahlen zurückgehen. Ferner natürlich: Nicht im Internet bei den großen Versandhändlern bestellen, sondern warten und alles Mögliche nach dem Tag „X“ vor Ort einkaufen. Man kann bei Betrieben vor Ort anrufen oder per Mail bestellen und zum Beispiel kontaktlos auf Rechnung oder per Paypal zahlen. Einige Betriebe bieten das bereits an. Andere haben einen Onlineverkauf mit Lieferservice aufgebaut. Ich beschreibe das mal mit „einfaches Internet am Ort“. Das geht nicht für alles und für jeden, kann aber auch helfen. Auch könnten Gutscheine per Mail oder Telefon erworben werden, dann fließt bereits jetzt Geld. „Abgearbeitet“ wird es, wenn es wieder erlaubt ist. Wir als Gewerbe- und Verkehrsverein bereiten derzeit ein paar Hilfsmaßnahmen und Ideen für unsere Betriebe vor. Darüber werden wir noch informieren. Wir nehmen gerne Anregungen entgegen.
Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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