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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

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20.07.2017

Wardenburg Gemeinsam mit Vorarbeiter Viktor Frank und Hausmeister Gerd Janßen steht Christiane Grüter vor dem Bauplan des A-Traktes der IGS Wardenburg und bespricht die weiteren Schritte mit ihnen. Die Architektin des Landkreises Oldenburg leitet die Sanierung des Schulgebäudes, welches abschnittsweise an das IGS-Schulsystem angepasst wird: „Das bedeutet, dass die Räume umstrukturiert werden. Jeder Jahrgang hat seinen eigenen, abgegrenzten Bereich mit Arbeitsräumen für die entsprechenden Lehrer“, erklärt Grüter.

Die Bauarbeiten für den ersten Sanierungsabschnitt begannen noch während des Schulbetriebes: Am 2. Mai rollten die Bagger an, die Fertigstellung ist für Anfang des nächsten Jahres vorgesehen. Die Baukosten betragen rund 2,6 Millionen Euro.

Der A-Trakt, also von der Huntestraße aus gesehen der vordere Teil des Schulgebäudes, wurde komplett entkernt. „Die Wände werden dann neu eingezogen und dem Bedarf angepasst. Zudem wird an einer Seite des Gebäudes ein Fahrstuhlschacht angebaut. Durch den Fahrstuhl wird die Barrierefreiheit hergestellt“, berichtet Grüter.

An den zweigeschossigen A-Trakt angeschlossen ist das eingeschossige Verwaltungsgebäude. Dies wird ebenfalls saniert, es handelt sich jedoch nicht um eine Kernsanierung, wie Grüter erklärt: „Beide Gebäudeteile werden energetisch und gebäudetechnisch saniert.“

Die energetische Sanierung beinhaltet die Fassade, das Dach sowie die Fenster. An der Fassade werden die alten Beton-Fertigteilbrüstungen entfernt und durch besser dämmende Vorhangfassaden ersetzt. Zudem wird der Hohlraum von Bestandsaußenwänden zwischen Innen- und Außenschale des Gebäudes ausgedämmt. „Die Dachflächen wurden komplett zurückgebaut und durch einen neuen Dachaufbau mit entsprechender Dämmstärke ersetzt“, sagt Grüter. Zudem würden die Lichtkuppeln ausgetauscht. Die alten Kunststofffenster werden durch Aluminiumfenster mit Drei-Scheiben-Isolierverglasung ersetzt.

Die gebäudetechnische Sanierung beinhaltet unter anderem die Lüftung: „Jeder Unterrichts- und Gruppenraum kann ab jetzt einzeln gesteuert belüftet werden und ist mit einem System zur Wärme-Rückgewinnung ausgestattet“, erklärt Grüter. Zudem wird eine LED-Beleuchtung montiert, die vom Bundesumweltministerium durch den Projektträger Jülich (PTJ) mit 40 Prozent bezuschusst wird.

Das Verwaltungsgebäude wird zudem noch brandschutztechnisch saniert: „Beispielsweise mussten wir eine Brandschutzdecke montieren, um die Holzdecke von unten zu schützen“, sagt Grüter.

Hausmeister Gerd Janßen sieht den Arbeiten und der Verwaltung des sanierten Gebäudes gelassen entgegen: „Die Fläche bleibt die gleiche, arbeitstechnisch wird sich daher nicht viel ändern. Da die neue Technik sofort an meinen PC meldet, wenn etwas erneuert werden muss, wird der Umfang der Meldungen jedoch etwas größer.“


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Nils Coordes Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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