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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Damit das Osterfeuer schön wird

23.03.2016

Landkreis Auf die Bedeutung der Landwirtschaft wollen die Bauern in der Region zu Ostern aufmerksam machen. Sie planen deshalb eine Aktion während der Osterfeuer, die zahlreich im Landkreis Oldenburg stattfinden. Unter dem Motto „Ohne Landwirte keine Ostereier“ werden bunt gefärbte Eier und Informationsblätter verteilt.

„Vielen Menschen ist nicht mehr bewusst, dass es ohne Landwirtschaft viele Produkte nicht mehr geben würde. Eier müssten dann aus dem Ausland importiert werden“, erklärt Rainer Bücking, Landwirt aus Ganderkesee, die Motivation zu dieser Aktion.

Neben den Lebensmitteln stellten die Landwirte auch ihre Äcker und Maschinen zur Verfügung, um die Osterfeuer überhaupt erst möglich zu machen. „Das wird oft wie selbstverständlich hingenommen“, bemerkt Bücking. „Wir Landwirte leisten einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft und darauf können wir stolz sein“, führt er fort.

In Wildeshausen haben Besucher die Möglichkeit, verschiedene Feuer zu besuchen. Am Ostersonnabend werden am Abend sechs Feuer entzündet, eines am Ostersonntag.

Auf dem Golfplatz Wildeshausen lädt Veranstalter Gerd Menke am Ostersonnabend, 26. März, zu seinem Osterfeuer mit Ausschank ein.

Ebenfalls am Ostersonnabend entfacht die Dorfgemeinschaft Holzhausen an der Bauernschaft Holzhausen, Straße Dorfgemeinschaft, ihr Osterfeuer.

Auch die Anlieger An der Doppheide haben am Ostersonnabend ein Osterfeuer geplant – gegenüber dem See, An der Doppheide.

An der Teichwiese in Denghausen entzündet außerdem Hennig Pauley ein Osterfeuer.

Ein weiteres Osterfeuer kann man am Lohmühle Haus Nr. 3 von Veranstalter Fritz Hakemann am Ostersonnabend besuchen.

Außerdem veranstaltet Dirk Johannes in Bühren, Flur 18, Flurstück 144/2, ein Osterfeuer am Ostersonnabend.

Am Ostersonntag wird das Osterfeuer von Hermann Besuden, Düngstrup 23, entzündet.

Das große Osterfeuer am Fillerberg wurde allerdings für dieses Jahr abgesagt.

Die Tradition der Osterfeuer führt nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbandes immer wieder zu Einsätzen. Vizepräsident Hermann Schreck erklärt: „Häufig werden Feuerwehren alarmiert, weil Brände außer Kontrolle geraten oder nicht sachgemäß angemeldet wurden.“ Der Feuerwehrverband gibt deshalb Organisatoren und Besuchern folgende Sicherheitstipps:
Auch private Osterfeuer sollten rechtzeitig bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt) angemeldet werden. So wird ein ärgerlicher Fehleinsatz der Feuerwehr, der unter Umständen gebührenpflichtig ist, vermieden.
  Nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz verwenden. Das Brennmaterial sollte kurz vor dem Anzünden noch einmal umgeschichtet werden, damit das Feuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.  Auf dem Gelände sollte eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst freigehalten werden. Der Sicherheitsabstand wegen Rauch und Hitze sollte mindestens 50 Meter zu Gebäuden und Bäumen sowie mindestens 100 Meter zu Straßen betragen.
Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.

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