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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landwirtschaft: Damit es beim Güllen nicht mehr so stinkt

27.07.2016

Landkreis Im Sommer sieht man vermehrt neuartige landwirtschaftliche Fahrzeuge auf den Feldern im Landkreis Oldenburg. Zunächst sind es im Regelfall Geräte, die zur Ernte gebraucht werden. Aber immer öfter kommen anschließend Maschinen zum Einsatz, die den Boden wieder auflockern und düngen.

Claus Coorßen aus Großenkneten setzt, wie andere Landwirte auch, auf modernste Düngetechnik. Er verwendet für die Düngung seiner Flächen die Gülle aus seinen Schweineställen.

Mit seinem neuen Güllefahrzeug kann er die ausgebrachten Nährstoffe direkt in den Boden einarbeiten. „Wir erreichen dadurch weniger Ammoniakverluste. Kurz gesagt: Es riecht weniger“, erklärt Coorßen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Landwirt sich eine Fahrt über das Feld spart. „Früher mussten wir erst die Gülle ausbringen und dann mit einem anderen Gerät noch einmal über den Acker, um sie in den Boden einzuarbeiten. Das hat den Boden sehr beansprucht und zusätzliche Kosten verursacht“, so Coorßen. Die außerdem am Fahrzeug vorhandenen breiten Reifen tragen dazu bei, dass der Boden nicht so stark verdichtet wird. „Die gesamte Last wird auf eine breitere Reifenaufstandsfläche verteilt. Das ist vergleichbar mit einem Tritt auf den Fuß. Bei einem Pfennigabsatz tut es deutlich mehr weh als mit einem breiten Absatz“, erläutert Coorßen.

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Auch seine Söhne Claas und Jan-Ole sowie sein Mitarbeiter Heiko Neels sind in die Arbeit auf dem Feld und die Düngung eingebunden. Über GPS wird die Ausbringung genau berechnet und kontrolliert. „Der Prallteller hinter den älteren Güllefässern, den viele noch im Kopf haben, bei dem die Gülle nur so spritzt, ist weitestgehend verschwunden. Zum Teil merkt man nun gar nicht mehr, dass gedüngt wurde, weil es kaum noch riecht“, stellt Coorßen klar die Vorteile der neuen Technik in den Vordergrund.

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