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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Das einzig spaßige Gerät ist marode

25.04.2009

BOOKHOLZBERG „Das sind ja viel zu wenig Spielgeräte! Und eine Schaukel fehlt auch. Die gehört zu einem Spielplatz einfach dazu!““ Marie Geerken (8) hat ihr Urteil schnell gefällt. Auch ihr Zwillingsbruder Tom kann dem Spielplatz an der Nelkenstraße nicht viel abgewinnen: „Hier liegt ja überall Müll rum. Obwohl es Mülleimer gibt.“ Eine, höchstens zwei Schaufeln geben die beiden NWZ-Spielplatztester dem kleinen Platz in Bookholzberg.

Trostloses Bild

Der Spielplatz bietet in der Tat ein trostloses Bild. Von Vielfalt keine Spur: Der einfache Holzturm mit Rutsche, die mal wieder einen Anstrich gebrauchen könnte, drei Turnstangen, von denen ebenfalls die Farbe abblättert, und das alte Stahlklettergerüst – drei Spielgeräte recht wenig Platz, mehr ist nicht. Und alles zusammen bietet einen ziemlich traurigen Anblick.

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Zwar wurde offenbar vor kurzem neuer Sand aufgeschüttet, doch der ist schon durchsetzt mit Müll. Abfälle, vornehmlich Pizzaschachteln und Zigarettenkippen, liegen auch verstreut in dem Bereich um die Sandkiste und im zum Teil stacheligen Gebüsch, das die Anlage nur sehr dürftig von der viel befahrenen Stedinger Straße trennt. Einen Zaun, der kleine Kinder auf Abwegen von der Bundesstraße abhalten könnte, sucht man hier vergeblich.

Pfosten verrostet

Spaß macht den beiden Spielplatztestern eigentlich nur das Klettergerüst. Doch beim Hangeln wundern sich beide, warum die Metallkonstruktion so wackelt. Gut sichtbar hat direkt am Sand wohl schon vor langem der Verrottungsprozess eingesetzt: Die Pfosten sind verrostet, einer ist bereits komplett durch. Kinder mag das Gerüst noch tragen, gewichtigere Jugendliche, die den Platz abends auch mal gern nutzen, sollten es besser meiden. Dagegen wirken die vielen Stolperfallen durch fehlende Gehwegplatten rund um die Sandkiste nur wie Kinkerlitzchen.

Bretter statt Rundhölzer

Ebenfalls durchgefallen ist bei den beiden Testern die Rutsche. „Die Leiter finde ich nicht gut“, meint Marie über die Rundhölzer. „Da kann man abrutschen, wenn die nass sind.“ Eine richtige Treppe mit Brettern wäre der Achtjährigen lieber.

Fazit: Ein Spielplatzbesuch an der Nelkenstraße lohnt kaum. Eine Runderneuerung täte dringend Not.

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