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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Freihandel: „Die Kanadier sind faire Partner“

26.10.2016

Ganderkesee Seit Jahren wird verhandelt und diskutiert, an diesem Donnerstag sollte es unterzeichnet werden: Das Freihandelsabkommen Ceta zwischen der Europäischen Union und Kanada steht allerdings bis zuletzt noch auf der Kippe. Was halten international agierende Ganderkeseer Unternehmen von der Situation? Die NWZ  hat einige Firmen gefragt.

Flugplatz

Ralf Sauer, Betreiber des Flugplatzes in Ganderkesee und Geschäftsführer der Weysa-Gruppe, pflegt seit Jahren gute Beziehungen nach Kanada. Zwar hätte Ceta keine direkten Auswirkungen für die Airfield GmbH oder Atlas Air Service. Aber die Neunkirchener Achsenfabrik AG (NAF), die zur Weysa-Gruppe gehört, könnte vom Abkommen profitieren: „Wir haben schon einen kanadischen Kunden und Ceta würde alle Handelsbeziehungen vereinfachen“, sagt Sauer. Zudem wäre es leichter, neue Kunden in Kanada zu gewinnen. „Ceta ist eine große Chance für Deutschland“, meint der Flugplatzbetreiber. „Die Kanadier sind faire Verhandlungspartner und ich finde es traurig, dass so viele Menschen Ceta so kritisch sehen.“

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MBB Palfinger

Das Hoykenkamper Unternehmen, das unter anderem hydraulische Hebe- und Ladevorrichtungen produziert, pflegt über die Palfinger AG weltweite geschäftliche Kontakte. Zu kanadischen Firmen bestünden am Standort Hoykenkamp aber keine Beziehungen, sagt Gunnar Edler, stellvertretender Geschäftsführer bei MBB Palfinger in Hoykenkamp. Man sei bezüglich der Verhandlungen über Ceta deshalb „komplett neutral“, so Edler.

Neuhaus Neotec

„Alles, was Handelsschranken abbaut, ist gut“, sagt Andreas Jürß, Sprecher von Neuhaus Neotec. Das Unternehmen in Hoykenkamp ist weltweit führend mit Anlagen zur Kaffeeverarbeitung und damit stark vom Export abhängig. Über ein Büro in den USA bestehen auch Kontakte zu kanadischen Kunden. Deshalb wäre das Ceta-Abkommen für Neuhaus Neotec hilfreich, so Jürß. Vor allem lästige Verwaltungsschritte würden dadurch minimiert, sagt er.

Atlas Maschinen Gmbh

Der Bagger- und Kranbauer mit Sitz in Ganderkesee ist über sein weltweites Händlernetz auch in Kanada vertreten. Der Absatz von Kranen dort mache zurzeit etwa zehn Prozent des Gesamtgeschäftes aus, sagt Atlas-Geschäftsführer Brahim Stitou. „Die geschäftlichen Beziehungen pflegen wir schon seit über 20 Jahren, sie haben sich sehr gut eingespielt.“ Wenn das Ceta-Abkommen nun doch nicht kurzfristig zustande kommt, erwartet Stitou keine Schwierigkeiten, allerdings erhofft er sich von einem Abschluss weitere Verbesserungen für den kanadischen Markt.

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