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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Auslandsbesuch: „Die Leute hier sind so herzlich“

08.08.2012

WILDESHAUSEN Wie kommen eine Französin und ein Pole an Praktikumsplätze in Wildeshausen? Ganz einfach: Über Kontakte – in diesem Fall das Ehepaar Persikowski. Mit ihrer Hilfe sammeln Mégane Robert (19) aus Maulévrier bei Cholet und Mateusz Nowak (21) aus Siewierz in Schlesien derzeit Auslandserfahrung im Eiscafé Dolomiti von Angelo Lasagna und beim Bauingenieur Udo Apeler.

Aller Anfang ist schwer

Mégane Robert ist das erste Mal in Wildeshausen. „Ich mag Deutschland sehr gerne“, begründet sie ihre Entscheidung für das Auslandspraktikum. „Die Menschen sind hier sehr sympathisch und warmherzig“, freut sie sich. Die Persikowskis kennt sie über ihre Eltern, bereits ihre Schwester machte ein Praktikum in Wildeshausen und wohnte bei dem weltoffenen Ehepaar.

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Die Persikowskis haben schon viele Schüleraustausche mitgemacht und half den beiden bei der Praktikumssuche gerne. „Ich fand es super, dass sich Herr Apeler und Herr Lasagna spontan dazu bereit erklärten“, freut sich Wolfram Persikowski über die gelungenen Vermittlungen.

Mégane studiert internationale Ökonomie an einer Privatschule in Cholet, den sechswöchigen Aufenthalt will sie nutzen, um ihr Deutsch zu verbessern.

„Am Anfang war es wirklich schwer, weil die Sprachen so unterschiedlich sind“, sagt die Französin. Nach drei Wochen könne sie nun aber viel besser verstehen, nur mit dem Sprechen hapere es noch ein wenig.

In Angelo Lasagnas Eisdiele lernt sie die Zubereitung der verschiedenen Eisbecher, und durfte auch schon bei der Eisherstellung assistieren.

Für Nowak ist Wildeshausen hingegen kein Neuland mehr. 2008 machte er bereits einen Schulaustausch mit – und wohnte vier Monate bei den Persikowskis, die mittlerweile „wie eine zweite Familie“ für den angehenden Bauingenieur sind.

Umsetzung spannend

Sein achtwöchiges Praktikum bei Bauingenieur Udo Apeler kann er sich für sein Studium in Polen anrechnen lassen und nutzt es gleichzeitig als Orientierung in seinem späteren Beruf. „Es ist total spannend, die Berechnungen und Daten, die man vorher am Schreibtisch macht, auf der Baustelle in der Wirklichkeit zu sehen“, freut sich der 21-Jährige.

Ob er später in Deutschland arbeiten wolle? „Erstmal werde ich in Polen anfangen“, sagt er. Aber zurückkommen wolle er auf jeden Fall. Und sei es nur, um seine „zweite Familie“ – die Persikowskis – zu besuchen.

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