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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

JUBILÄUM: Die Mitarbeit der Eltern ist eine tragende Säule

20.03.2006

HUDE

Von Matthias Kosubek HUDE - Mehr als zwei Jahrzehnte ist es her, dass sich in Hude Eltern zusammenfanden, um einen Spielkreis ins Leben zu rufen. Bis aus diesem dann ein Kindergarten wurde, der ein eigenes Domizil beziehen konnte und der seit fünf Jahren offiziell anerkannter Waldorfkindergarten ist, waren einige Hürden zu überwinden. Sabine Bruns-Vietor vom Vorstand des Vereins zur Förderung der Waldorfpädagogik skizzierte am Sonnabend in einer Feier zum zehnjährigen Bestehen des am Sonnenweg 7 gelegenen Kindergartens die „Geschichte“ dieser Einrichtung.

Ab August 1986 war der Spielkreis in der ehemaligen Grundschule in Nordenholz untergebracht. Der Lärm aus der benachbarten Ziegelei, damals noch in Betrieb, war unter anderem Grund dafür, dass dort kein „richtiger“ Kindergarten eingerichtet werden durfte. Deshalb machte sich der Verein auf die Suche nach einer Alternative. Die Gemeinde stellte das Grundstück am Sonnenweg zur Verfügung, Am 27. Dezember 1993 wurde der Antrag auf Förderung des Neubaus bei Landkreis und Landesjugendamt gestellt. Im November 1994 wurde der Grundstein gelegt, am 3. Februar 1995 Richtfest gefeiert, im August der Kindergartenbetrieb aufgenommen. Der Bau kostete 415 000 Mark. Zuschüsse kamen von Gemeinde, Land und Kreis. Eltern leisteten viel Eigenarbeit. Offiziell eingeweiht wurde das Haus erst im Juni 1996. Damals wurde auch das vom Huder Bildhauer Wolf E. Schultz geschaffene hölzerne Relief, Symbol der Einrichtung, enthüllt.

Zurzeit werden im Kindergarten 25 Mädchen und Jungen durch die Erzieherinnen Ulrike Lankewicz und Annemarie Franzke betreut, und zwar zwischen 7.45 bis 13.15 Uhr. Zum Angebot gehören regelmäßige Waldtage und Eurythmie. Zehn Kinder ab zwei Jahren besuchen den Spielkreis, der montags, dienstags und mittwochs an den Vormittagen in einem eigens dafür hergerichteten Raum im Obergeschoss abgehalten wird. Der Spielkreis und der Eltern-Kind-Spielkreis werden von Christa John geleitet.

Die Eltern sind immer noch eine tragende Säule der Kindergartenarbeit. Sie sind an der pädagogischen Arbeit ebenso beteiligt wie an der Instandhaltung des Gebäudes und der Außenanlagen. Drei Frauen stehen dem rund 40 Mitglieder zählenden Förderverein vor: Sabine Bruns-Vietor, Christina Kipper-von Maydell und Susanne Kainer.

Die kleine Jubiläumsfeier, an der auch Ehemalige, Nachbarn und später Bürgermeister Axel Jahnz teilnahmen, wurde von einem aus ehemaligen Kindergartenkindern bestehenden Orchester musikalisch eingeleitet. Später führten die jetzigen Kinder einen Frühlingsreigen auf. Danach lockte ein reichhaltiges Kuchenbüfett, während die Kinder spielten und bastelten. Zum Abschluss führten Eltern ein Puppenspiel auf.

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