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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Mit einem Klick dem Enkelkind Geld schicken

14.06.2018
Frage: Gerade hat eine Umfrage den Deutschen wieder bescheinigt, dass sie mehr als andere am Bargeld hängen. Sind das vor allem die älteren Deutschen?
Frey: Nein, das zieht sich durch alle Generationen. Sicher werden die neuen Bezahlsysteme mehr von den Jüngeren genutzt, weil sie einen anderen Bezug dazu haben. Aber auch in der Generation 60plus wickeln schon gut 20 Prozent ihre Bankgeschäfte online ab.
Frage: Das heißt andererseits, die große Mehrzahl geht lieber noch persönlich zur Bank.
Frey: Wir unterscheiden heute drei Arten, wie Bankgeschäfte abgewickelt werden: Erstens der persönliche Kontakt, Auge in Auge, dann das – wie ich es nenne – „digital-persönliche“ Banking, etwa durch Video-Beratung oder auch am Telefon, und drittens das rein digitale Banking, bei dem der Kunde alles allein macht.
Frage: Was genau werden Sie und Ihr Kollege Andreas Menkens beim Vortragsabend des Seniorenbeirates vorstellen?
Frey: Zunächst wollen wir kurz zeigen, wie sich die Kommunikationsmöglichkeiten verändert haben, etwa durch Whatsapp. Damit kann ich schnell und einfach mit Menschen in Kontakt treten, die mir wichtig sind, auch mit meiner Bank. Dann zeigen wir verschiedene Beispiele für den Mehrwert, den die neuen Techniken bieten. Wir möchten die Zuhörer ein bisschen „anpieksen“.
Frage: Womit?
Frey: Wir werden zum Beispiel die Banking-App der Vereinigten Volksbank vorstellen, mit der die Kunden den Kontostand und die Umsätze ansehen und auch Geld überweisen können. Da gibt es unter anderem die Funktion „Kwitt“, mit der Menschen, die ein Konto bei der Volksbank oder einer Sparkasse haben, einander per Handy schnell und unkompliziert Geldbeträge zusenden können. Das verschafft zum Beispiel der Großmutter die Möglichkeit, mit einer einfachen Funktion ihren Enkelkindern, die vielleicht weit entfernt studieren, Geld zu schicken.
Frage: Haben Sie noch ein Beispiel parat?
Frey: Gerade für Ältere eine Erleichterung ist die Anwendung „Scan to bank“: Sie fotografieren einfach mit dem Handy ihre Rechnung. Die App erkennt die Daten und trägt sie gleich in ein Überweisungsformular ein. Dann muss nur noch der Button „Bitte überweisen“ gedrückt werden – ganz einfach.
Frage: Gerade Ältere haben aber auch Angst, dabei Fehler zu machen, oder?
Frey: Das ist kein Problem. Ich kenne fast keine Fälle, in denen ein Schaden entstanden ist. Und wenn, dann wird das durch die Versicherung der Bank abgefedert. Und außerdem: Fehler können beim herkömmlichen Banking genauso passieren. Man kann auch auf dem Weg zur Bank sein Portemonnaie verlieren. Online-Banking ist nicht gefährlicher als alles andere. Im Gegenteil, es bietet mehr Sicherheit.
Hergen Schelling
Agentur Schelling (Leitung)
Redaktion Ganderkesee
Tel:
04222 8077 2741

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