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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Keine halben Sachen an der Fillerkuhle

13.02.2019

Döhlen Im Neubaugebiet am Döhler Ortseingang werden die ersten Häuser gebaut. Die Gemeinde Großenten beschäftigt sich derweil mit den Details der Erschließung des Areals. Das war jüngst ein Thema im Infrastrukturausschuss der Gemeinde. Ergebnis: Die Straße Fillerkuhle, über die das Gebiet künftig erreicht werden kann, wird auf ihrer kompletten Länge ausgebaut. Das hatte die CDU-Fraktion vorgeschlagen. Ein Antrag der Kommunalen Alternative (KA) wurde insofern aufgegriffen, das geprüft werden soll, ob temporeduzierende Baumaßnahmen an der Landesstraße 871 an der Kreuzung zur Fillerkuhle möglich sind. Bei zwei Enthaltungen (AfD und KA) nahm der Ausschuss die Beschlussempfehlung an.

Die CDU hatte ihren Antrag kurzfristig gestellt. Sie reagierte auf einen aktuellen Beschluss des Realverbandes Döhlen, das Eigentum an der Straße Fillerkuhle an die Gemeinde zu übertragen. Daher sehe die CDU es als sinnvoll an, die Straße komplett anzupacken, wie Ralf Martens erläuterte. Bisher war nur der Ausbau in einem Teilabschnitt von der L 871 bis zur Einmündung der Wohnstraße „Ton Barg“ vorgesehen gewesen. Den weiteren Verlauf der Straße bis zur Einmündung in die „Achternstraße“ im heutigen Zustand zu belassen, lehnte die CDU aber ab, wenn ohnehin Bauarbeiten fällig seien. Für die SPD sah Heiner Bilger den Komplettausbau als richtig an. „Dann ist Ruhe“, so Bilger.

Carsten Grallert (KA) merkte an, dass der Abschnitt bis zu Achternstraße in der Prioritätenliste der Gemeinde zur Straßensanierung, die gerade zuvor vorgestellt worden war. im „grünen Bereich“ verzeichnet gewesen sei. Die Farbe bedeutet: alles in Ordnung, kein Handlungsbedarf. Da werde schon am ersten Tag vom Grundsatzbeschluss abgewichen, gab er zu bedenken. Bürgermeister Thorsten Schmidtke entgegnete, dass es sich um „ein ganz besonderes Projekt“ handele: die Erschließung eines Wohngebietes. Sie könne über L 871 und Achternstraße erfolgen. Die Kosten könnten über den Grundstückspreis umgelegt werden.

Einen detaillierten Antrag hatte die KA zur verkehrlichen Erschließung des Neubaugebietes vorgelegt. Ihre Anregung war, die Zufahrtsstraße „Fillerkuhle“ zum Baugebiet „Döhlen – Achternstraße“ in einem Teilabschnitt von der Einmündung in die L 871 bis zur östlichen Erschließungsstraße mit in den Straßenendausbau des Baugebiets zu nehmen und mit Beleuchtung zu versehen. Von einer „einfachen Bauweise in Asphalt“ und Straßenbeleuchtung in dem Teilabschnitt gehen Verwaltung und Planer aus.

„Wir sollten gewährleisten, dass es keine Rennstrecke wird“, bat Grallert um einen entsprechenden Ausbau der Straße. Zudem warb die KA dafür, den Kreuzungsbereich der Gemeindestraßen Hasselbusch und Fillerkuhle mit der L 871 temporeduzierend umzugestalten, zum Beispiel durch eine Mittelinsel mit Querungshilfe. Hier will die Gemeindeverwaltung Gespräche mit dem Straßenbaulastträger der L 871, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, führen, um zu klären, was möglich ist. Danach soll das Thema erneut zur Beratung vorgelegt werden.

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Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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