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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Für Wiesenlandschaft bei Döhlen bisher kein Schutz

22.02.2019

Döhlen Weidepfähle wurden entfernt, wallähnliche Strukturen eingeebnet und große Eichen gefällt: So schildert Antje Reimann, was ihr jetzt im Bereiche der Döhler Wehe/Eye aufgefallen ist. Sie ist Vorstandsmitglied der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) und anhand dieses Beispiels eines weiteren Landschaftsverlustes sieht sie Handlungsbedarf. Wobei Reimann auch betont: Es ist alles legal, was auf der Fläche bei Döhlen passiert, denn das Areal liegt in keinem Landschaftsschutzgebiet. In ihren Augen ist die fehlende Unterschutzstellung das Problem. Daher kündigt sie umgehend einen entsprechenden Antrag der BSH an den Umweltausschuss des Landkreises an.

Die Fläche, um die es Reimann bei Döhlen geht, war eingewallt und von vielen, sehr großen Eichen umgeben. Sie wird nun der intensiveren Nutzung zugeführt. Der Flächendruck in der Landwirtschaft sorge dafür. „Dies ist heute leider häufig zu beobachten, denn die Kartierung alter historischer Wallhecken und Kampflächen ist lückenhaft. Damals gab es Unmengen solcher Bereiche. Heute nicht mehr.“

Die umgebenden alten Wälder waren früher Döhler Wehe, Eye und Ravensteert. Wallhecken schützten diese Felder und Wiesen vor Verbiss und markierten Eigentum. Leider seien nicht alle Standorte später akribisch kartiert worden.

Das nahe Waldgebiet Döhler Wehe sei neuerdings Naturschutzgebiet und der angrenzende Hegeler Wald Landschaftsschutzgebiet. Die BSH sieht hier Handlungsbedarf, denn die umgebende Landschaft um den Döhler Wehe, besonders noch der süd-östliche Bereich, sei „landschaftlich äußerst erhaltenswert“. Diese Wiesen-Landschaft mit alten Solitäreichen sei zu sichern und unter Landschaftsschutz zu stellen. Sie ist auch bedeutsam für die angrenzenden Waldgebiete, denn viele dort lebende Tierarten seien auf nahe, kräuterreiche Nahrungsflächen angewiesen, so Reimann.

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