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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schöne Weide an der Döhler Wehe bleibt erhalten

26.02.2019

Döhlen Die schöne, landschaftsprägende Weide in der Nähe der Döhler Wehe bleibt erhalten. Das teilt Antje Reimann von der Biologischen Schutzgemeinschaft (BSH) Hunte Weser-Ems erfreut mit. Nach der Berichterstattung am Freitag („Für Wiesenlandschaft bei Döhlen bisher kein Schutz“) hat sich der Landwirt gemeldet und die BSH aufgeklärt. Danach war die Fällaktion mit Förster Michael Feiner abgesprochen und es handelte sich nicht, wie von der BSH angegeben, um Eichen, sondern um sehr alte Pappeln, die zwischen Eichen standen.

Reimann: „Für uns war an den verbliebenen täuschend eicheähnlichen Stümpfen kaum zu erkennen, dass hier, zwischen den Eichen, einmal sehr große, knorrige Pappeln standen. Diese Fehlinformation bitten wir zu entschuldigen!“

Auch Pappeln haben, gerade im Alter, ihren eigenen ökologischen Wert, sie sind dann aber auch sehr astbruchgefährdet, erläutert die BSH. Das habe an der Weide zur Entscheidung der Fällung der Bäume geführt, die Förster Michael Feiner begleitet habe.

Reimann: „Es wäre schön, wenn an dieser alten Weide nun wieder eine Eichenreihe entstehen könnte, so wie sie hier vielleicht schon um 1900 einmal gestanden hat. Das geht aus einer alten Karte aus dem Döhlen-Buch hervor. Eine von diesen alten Eichen gibt es an dieser Weide scheinbar auch noch.“

Ausdrücklich wird begrüßt, dass neue Weidepfähle gesetzt und dort auch weiterhin Rinder weiden werden.

Antje Reimann schreibt weiter: „Leider sind bei den Arbeiten auch wallähnlich-begleitende Strukturen mit einigen Hasel- und Holundergebüschen mit entfernt worden. Das ist schade, gerade in heutiger Zeit sind blühende, fruchttragende Gebüsche immens wichtig. Wir von der BSH können uns entlang dieser besonders schönen, alten Weide eine Wallhecke vorstellen, bepflanzt mit Eichen, Schlehen, Hasel, Faulbaum und Holunder. Für das Vieh wäre in Zukunft ein westseitiger Wetterschutz gegeben und gleichzeitig entstünde ein neuer, vielfältiger Lebensraum für das Wild sowie für die Vogel- und Insektenwelt. Es wäre auch ein wertvoller Beitrag zur Vernetzung von Lebensräumen. Die Entscheidung liegt beim Eigentümer. Aber vielleicht können Förderprogramme, wie das Wallheckenprogramm des Landkreises, Stiftungen, Umweltverbände und die Jägerschaft dieses Vorhaben helfend unterstützen.“

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