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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Pflanzenschutz interessiert rund 150 Gäste

02.02.2018

Dötlingen Das rege Interesse war den Zuhörern anzumerken: Rund 150 Frauen und Männer sind am Donnerstag ins Landhotel Dötlingen gekommen, um sich bei einem Vortrag der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Bezirksstelle Oldenburg-Süd, über „Aktuelles zum integrierten Pflanzenschutz“ zu informieren.

„Ich schätze, es sind gut 90 Prozent Landwirte hier“, sagte Jürgen Seeger, Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Oldenburg. Weitere Zuhörer seien von Handel und Lohnunternehmen hinzugekommen. „Wir wollen die Landwirte mobilisieren“, sagte Seeger. Man mache nichts falsch, aber man könne es in Sachen Pflanzenschutz noch besser machen. Um über das Thema noch besser informieren zu können, habe man sich zuvor unter anderem mit Imkern ausgetauscht.

Nach der Begrüßung von Seeger sprachen Dr. Josef Kuhlmann, Hinrich Rothert und Stefan Knipper. Kuhlmann, der den Vormittag leitete und moderierte, äußerte sich zur „Glyphosat-Diskussion und Insektenstudie“ mit Fakten und Konsequenzen. „Immer weniger Menschen haben Bezug zur Landwirtschaft, sie bilden sich aber eine – oberflächliche – Meinung und machen Politik“, hieß es in dem Vortrag. Die Politik reagiere mit immer mehr Gesetzen und Auflagen, die die Produktion verteuern. Kuhlmann zählte zum Vergleich auf, in welchen Bieren welche Mengen an Glyphosat festgestellt worden sind – die höchste Menge war 29,74 Mikrogramm pro Liter. Empfehlung an die Landwirte: Der Wirkstoff Glyphosat könne im Rahmen der guten fachlichen Praxis vorerst weiter unbedenklich genutzt werden. Fehlanwendungen, vor allem am Feldrand oder am Wasser, sollten vermieden werden. Auch ging es um die neue Düngeverordnung.

Die Referenten gingen zudem auf Empfehlungen zum Pflanzenschutz in Getreide und Mais ein. Beim Thema Mais standen auch Unkrautbekämpfungsmittel im Fokus. Stefan Knipper erklärte, welche in welcher Menge genutzt werden dürfen. Strategien zur Unkrautbekämpfung beziehungsweise Empfehlungen zum Wasserschutz waren ebenfalls Thema.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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