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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Landwirtschaft: Trockenheit setzt dem Getreide stark zu

26.06.2018

Dötlingen Sonntagmorgen um 11 Uhr. Bei Nieselregen lockte es nicht viele Besucher aufs Feld am „Immen Patt“, wie die Zuwegung zum Honighof Dötlingen künftig heißt. Betreiber Fred Klockgether hat das Feld am Weg für eine Aktion des Landvolkes Dötlingen, dem Tag des offenen Feldes“, zur Verfügung stellt. Viel Arbeit wurde von den Landwirten in die Gemeinschaftsaktion gesteckt. Das Dötlinger Landvolk zeigte Interessierten, wie Landwirtschaft funktioniert: mit Düngung, ohne Düngung mit Einsatz von Herbiziden oder Fungiziden oder auch ganz ohne. Mit im Boot sind auch Claus Plate von Meiners Saaten in Dünsen und der freiberufliche Pflanzenschutzberater Jan Juister.

Doch aller guter Wille und viel Mühen nützen nichts, wenn Faktoren wie der Regen fehlt. „Für das Getreide war die Trockenheit fatal“, so Ralf Oltmann vom Landvolk-Team-Vorstand. Die Ähren sind zum Teil nicht voll ausgebildet oder sogar ganz leer. „Wir reden dann von Kümmerkorn“, so Juister.

Wer vorbeischaute, der konnte vieles über die Landwirtschaft und die Begrenzung durch das Wetter erfahren. Wie zum Beispiel über die Sommergerste. Sie zeigt auf der Anschauungsfläche je nach Boden goldgelbe gefüllte Ähren, dann wieder nur wenige Zentimeter hohes Kümmerkorn oder saftige grüne Halme, die sich aber gelegt haben und nicht mehr im Wind wiegen. „Das hängt alles mit der Wasserversorgung zusammen und dem Standort“, so Oltmann weiter.

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Auf der rund ein Hektar großen Ackerfläche ging es um die Entwicklung von Getreide, Mais und Blühstreifen unter unterschiedlichen Bedingungen. Beim ausgebrachten Mais und Blühmischungen, ebenfalls aufgeteilt in verschiedene Parzellen und unterschiedlich behandelt, waren die verschiedenen gesetzten Rahmenbedingungen nachzuvollziehen.

So zeigten sich die Blühmischungen recht gut. „Aber die sind noch nicht so weit und brauchen noch Zeit“, betonte Plate. Auch für den Mais werde es jetzt vom Wasseranspruch interessant. „Der treibt nun die Fahne. Der Schub der Kolben folgt nach der Befruchtung. Das ist die Zeit, wo auch der Mais einen erhöhten Wasserbedarf hat.“

Während die Sommergerste mit den erwarteten weiteren trockenen und heißen Sommertagen schon bald geerntet werden wird, haben Mais und Blühstreifen noch Zeit zur Entwicklung.

Heute Abend schauen sich die Landvolk-Mitglieder die Versuchs- und Infofläche während der Feldfahrt noch einmal an.

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