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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Schleppender Ausbau für mehr Tempo

11.09.2019

Dötlingen /Neerstedt Es ist ein Thema, das viele Menschen in der Gemeinde Dötlingen bewegt. Manche finden allerdings, dass sich zu wenig bewegt: Die Rede ist vom Ausbau der Breitbandinfrastruktur. Dötlingens Bürgermeister Ralf Spille hat in der Sitzung des Bau-, Straßen- und Verkehrsausschusses einen Überblick über den aktuellen Stand gegeben. Danach ist an einigen Stellen in Kürze mit deutlichen Verbesserungen zu rechnen, aber eine flächendeckende Abdeckung mit schnellem Internet ist noch in weiter Ferne.

Gemeinsam mit dem Landkreis Oldenburg und den anderen Kreis-Kommunen werde seit 2015 der Ausbau der Breitbandinfrastruktur auch in der Gemeinde Dötlingen vorbereitet und inzwischen umgesetzt, erinnerte Spille. „Die Arbeiten für die Errichtung des Breitbandnetzes gehen aufgrund vieler bürokratischer Regelungen und Anforderungen allerdings nur schleppend voran“, sagte er. Inzwischen nähere sich aber die erste Ausbaustufe dem Ende. Spille: „Bis Ende des Monats sollen die tatsächlichen Anschlüsse realisiert werden“, verkündete er.

Aufgrund des günstigen Ausschreibungsergebnisses wurde ein zweites Projekt gestartet und ein Förderantrag fristgerecht zum 29. Septemebr 2017 gestellt. „Hierzu liegt bislang ein vorläufiger Förderbescheid des Bundes vor. Die Förderrichtlinie des Landes wurde leider erst in diesem Jahr beschlossen. Daher gibt es bis heute noch keine endgültigen Bescheid.“

Den Zuschlag für das zweite Breitbandausbauprojekt hat die EWE Tel GmbH erhalten. Sie ist dabei, die „Antragskonkretisierung“ für den Erhalt der endgültigen Förderbescheide zu erarbeiten. Der Landkreis rechnet mit dem endgültigen Bundesförderbescheid frühestens Ende des Quartals und mit dem Landesförderbescheid im Oktober 2019. Möglicherweise könne der Ausbau Anfang 2020 beginnen.

Mittlerweile sind laut Spille Landkreis und Kommunen dabei, ein drittes Projekt anzuschieben, um damit die restlichen, noch nicht versorgten Haushalte an das Glasfasernetz anschließen zu können. Diese Förderanträge bei Bund und Land sind bis Ende Oktober 2019 einzureichen. Die Wirtschaftlichkeitslücke wird zum Teil durch Bundes- und Landesmittel gedeckt.

Wie in den ersten beiden Verfahren werden die dann noch nicht gedeckten Kosten jeweils zur Hälfte vom Landkreis und der jeweiligen Kommune getragen. Die Gemeinde werde die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung stellen, wobei die Kosten noch nicht genau klar sind. Mit dem Abschluss des dritten Projektes sei erst 2023/24 zu rechnen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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