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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Im Oktober soll am Schulweg gebaut werden

25.05.2019

Dötlingen /Neerstedt Mit breiter Brust werde Jugenddiakon Jochen Wecker wohl im Ausschuss sitzen, vermutete der Bauamtsleiter der Gemeinde Dötlingen Uwe Kläner am Donnerstagabend. Zurecht lag die Vermutung nahe: Schließlich hat Wecker die Idee eines Hauses der Generationen über Jahre nie aufgegeben. Während der Sitzung des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses der Gemeinde Dötlingen im Neerstedter Rathaus haben Kläner sowie Architekt Jörg Hecht dazu einen aktuellen Sachstandsbericht abgegeben.

260 m² weitere Fläche

Der Plan sieht vor, das evangelische Gemeindezentrum am Schulweg in Neerstedt zu sanieren und zu erweitern. „Die bestehende Fläche umfasst 250 Quadratmeter, hinzu kommen circa 260 Quadratmeter – das hält sich also die Waage“, erklärte Hecht. Mittig des Anbaus ist ein 80 Quadratmeter großer Sitzungsraum angedacht. „Nach hinten raus“ wird zudem eine Terrasse angelegt.

Der neue Eingang wird barrierefrei mit einer Rampe gestaltet, zudem wird es eine Überdachung geben. Die Fassade soll „einfach gehalten“ sein, wie Hecht erklärte. Man werde sich zwischen HPL-Platten und einer verzinkten Fläche entscheiden. Das Nagelbinderdach wird zudem nicht nutzbar sein – dies hänge mit weiteren Kosten- sowie Brandschutzfragen zusammen, erläuterte Hecht die Entscheidung. Explizit wies Hecht auf Nachfrage von Grünen-Frau Gabriele Roggenthien darauf hin, dass in der Küche eine Durchreiche eingebaut wird.

Uwe Kläner zeigte den Zeitplan auf: Im Mai/Juni soll der Bauantrag gestellt werden. Im Juni/Juli soll, eine Ausführungsplanung folgen. Für diesen Zeitraum ist auch die Prüfung durch das Rechnungsprüfungsamt und durch das Amt für regionale Landesentwicklung angesetzt. Die Ausschreibungsphase ist für August/September vorgesehen, so dass Ende September die Räumung des bestehenden Gebäudes erfolgen kann. „Im Oktober rechnen wir mit dem Baubeginn“, so Kläner. Im Sommer 2020 soll die Eröffnung des Hauses der Generationen erfolgen.

An Vorgaben geknüpft

Das Projekt Haus der Generationen erhält durch die Zuwendung zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) eine 53-prozentige Bezuschussung. 412 313,21 Euro werden gefördert. Die finanzielle Unterstützung ist mit Vorgaben verknüpft: So muss am 30. Juni 2020 nachgewiesen werden, dass die Hälfte der Baukosten geflossen ist, erklärte Kläner. „Ende 2020 kommt dann die Schlussrechnung.“ Sollten die Kosten höher ausfallen als geplant, antwortete der Bauamtsleiter auf Nachfrage von Gernot Kuhlmann (CDU), werde man bei den Einrichtungsgegenständen Abstriche machen. „Das, was da ist, kann weiter genutzt werden.“

In einem kurzen Rückblick zeigte Kläner die Geschichte auf: Angefangen bei Jochen Wecker, der 2015 die Idee dazu hatte. Es folgten ein SPD-Antrag, die Ausarbeitung von Plänen sowie die Bildung eines Arbeitskreises. Auf Vorschlag von Bürgermeister Ralf Spille wurde der Plan einmütig zustimmend zur Kenntnis genommen.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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