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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Straßenprojekt: Wie Anlieger und Gemeinde kooperieren

04.06.2018

Dötlingen  Die große Handschere hätte auch jedem Heckenschnitt alle Ehre gemacht. Mit beherztem Griff trennte Anwohner Dirk Orth am Samstagnachmittag im Beisein von Anlieger-Sprecher Frank-Ronald Rath und Bürgermeister Ralf Spille das symbolische rote Absperrband über den Mühlenweg in Dötlingen. Das war zugleich der Schlussstrich unter das Anliegerprojekt Pflasterung und damit Endausbau von drei ehemaligen Waldwegen in Regie der Anwohner und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Das heißt nicht ganz – denn noch ist die Beleuchtung nicht gänzlich installiert. Aber auch das werde noch, ist sich die Nachbarschaftsarbeitsgruppe sicher.

Drei Straßen beteiligt

Frank-Ronald Rath, der federführend das Projekt vorantrieb, erinnerte dann auch im Namen dieser elf aktiven Anlieger an die Straßenbaumaßnahme, die nach rund zweieinhalb Jahren Planung nun zum Abschluss gebracht werden konnte. „Die Pflasterung unserer drei Straßen Mühlenweg, Im Fuhrenkamp und Badbergsweg auf einer Länge von insgesamt 1300 Metern ist abgeschlossen. Deshalb sind wir hier heute zusammengekommen. Das wollen wir nun auch feiern“, begrüßte Rath alle Anlieger, Bürgermeister, Ratsmitglieder und Bauamtsleiter Uwe Kläner.

Dabei erinnerte er noch einmal nicht ohne Stolz an das Straßenbauprojekt, das anders als sonst üblich verlaufen ist. Es wurde nicht von öffentlicher Seite projektiert, sondern in Eigenregie der Grundstückseigentümer und Anlieger – das alles aber in enger Abstimmung mit dem Bauamt der Gemeinde.

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„Die Eigentümer von 46 Grundstücken haben sich nach vielen oft intensiven Gesprächen zu der Interessengemeinschaft zusammengefunden. So ist es gelungen, die Baukosten für alle Beteiligten in einem überschaubaren und erschwinglichen Rahmen zu halten. Eine gelungene Bürgerinitiative, wie wir meinen“, so Rath.

Auch Bürgermeister Spille wusste dieses Engagement zu schätzen. Material und Hilfe gab es von der Gemeinde. „Heute ist es Zeit, einen Punkt zu setzen und zu sagen, das haben wir erreicht. Gefühlt beschäftigt dieser Ausbau seit 40 Jahren den Rat und die Anlieger“, erklärte Spille, der 1980 die Ratsarbeit aufnahm und die Beratungen und Abwägen daher aus eigener Anhörung bestens kennt.

Zeichen der Anerkennung überbrachten Beate Wilke als Ratsvorsitzende und Ratsfrau Anke Spille in Form einer Schmuckeberesche im Namen des Gemeinderates. Dafür bedankten sich Rath und alle Grundstückseigentümer bei der Verwaltung und dem Gemeinderat.

Beim anschließenden Gang vom Mühlenweg in den Fuhrenkamp wurde das neue Gesicht der Waldwege deutlich. Staub und Schlaglöcher sind beseitigt und ein Weg für das Oberflächenwasser konnte gefunden werden.

Viele neue Pflanzen

Eindrucksvoll ist auch der Umfang der Bepflanzung. Im Zuge der Neubebauung des Wohngebietes waren viele Bäume der Säge zum Opfer gefallen. Mit mehr als 1000 Pflanzen, die nahezu von allen Nachbarn unter der Anleitung von Dirk Orth gemeinsam gesetzt wurden, konnte auch hierfür ein Ausgleich gefunden werden. Hinzu kamen noch 18 neue Bäume. Symbolisch pflanzten die Arbeitskreismitglieder mit Bürgermeister und Bauamtsleiter auch den letzten Baum. Aber auch ein Platz für das Baumgeschenk wird noch gefunden werden.

Mit einer zünftigen Party auf dem Grundstück der Familie Robbers hielten alle Beteiligten noch einmal Rückschau auf die Gemeinschaftsleistung.

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