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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Naturschutzbund: Hier sind Schwalben willkommen

30.08.2018

Dötlingen /Wildeshausen Hier sind „Schwalben willkommen“: Unter dem Motto hat die Naturschutzbund Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen erneut Auszeichnungen an Menschen verliehen, die sich für die Erhaltung und Förderung dieser besonderen Vogelart eingesetzt haben. Die Auszeichnung besteht aus einer Urkunde und einer witterungsbeständigen Plakette.

Fünf Auszeichnungen

Insgesamt fünfmal ist die Ehrung „Schwalben willkommen“ verliehen worden. Dazu gehörte Tanja Erdmann aus Kleinenkneten, die den Reiners-Hof bewirtschaftet. „In der Brutzeit verzichten wir auf große Reinigungsarbeiten im Stall, um die Brut nicht zu stören“, erläutert sie. Außerdem würde sie während der Nestbauzeit immer für genügen Matsch zum Nestbauen sorgen.

Ein langjähriges Herz für Schwalben haben auch Anneliese und Alfons Tepe aus Wildeshausen. In ihrem Carport nisten sich immer wieder aufs Neue Mehlschwalben ein. Weitere Urkunden gingen an Birte Feye aus Großenkneten, Edgar Emke aus Kleinenkneten und an die Familie Johannsen aus Wildeshausen.

Obwohl Rauch- und Mehlschwalben zu den Kulturfolgern des Menschen gehören und als Glücksbringer gelten, müsse man sich um ihre Bestände Sorgen machen, teilte der Nabu mit. Der Rückgang der Zahlen lasse sich auf viele Faktoren zurückführen.

Sorgen um Schwalben

Zum einen würden Viehställe jetzt größtenteils hermetisch abgeriegelt, wodurch die Rauchschwalben sich nicht mehr einnisten können. Dies würde auch auf Neubauten zutreffen, so dass Mehlschwalben keine Nistmöglichkeiten vorfinden können.

Für den Nestbau benötigen die Vögel Matsch- oder Lehmpfützen: Auch diese seien kaum noch in Dörfern und kleineren Städten zu finden. Für den Rückgang der Bestände seien auch Menschen verantwortlich, die die Schwalbennester auf ihren Grundstücken zerstören. Während der Brut- und Setzzeit wird dies als Straftat geahndet.

Der Nabu bemüht sich daher um eine Kartierung der noch vorhandenen Schwalbenbestände und kümmert sich ehrenamtlich darum, dass diese und andere Vögel nicht gestört oder vertrieben werden.

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Die Mitglieder der NABU-Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen freuen sich, wenn sich Menschen melden, an oder in deren Gebäuden Schwalben nisten und brüten, und belohnen sie für ihr fürsorgliches Verhalten jährlich mit der „Schwalben willkommen“-Auszeichnung.

Erreichbar ist Marianne Steinkamp aus Dötlingen unter Telefon   04433/96 99 856 oder per E-Mail unter mail@ms-nordbild.de. Wolfgang Pohl aus Wildeshausen ist unter Telefon   04431/5882 und per E-Mail unter wpohl.nabu@gmx.de zu erreichen.

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