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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

ENERGIE: Dötlinger „Solarfieber“: Vier Anlagen noch ’09

03.10.2009

DöTLINGEN Jetzt gibt es offiziell die „1. Dötlinger Fotovoltaikanlage-Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit beschränkter Haftung“ (GbRmbh). Und sie hat viel vor in den nächsten Wochen. Noch bis zum Jahresende sollen gleich vier Fotovoltaikanlagen auf die Dächer von öffentlichen Liegenschaften in Dötlingen und Neerstedt gebaut werden. Das haben Geschäftsführer Andreas Hauth und Stellvertreter Eckehard Hautau am Freitag berichtet. Der Grund für die Ausweitung der Anlagen: die Riesen-Nachfrage der Bürgerinnen und Bürger nach Anteilen. „Das hat uns umgehauen“, so Hautau über den enormen Zuspruch nach dem Aufruf im August, die Bereitschaft zum Beitritt in die 1. Dötlinger Solardachbörse zu erklären.

Orientiert am erfolgreichen Beispiel der Ganderkeseer Nachbarn, war die Idee im vergangenen Jahr im Arbeitskreis „Kommunale Liegenschaften“ des Projektes „Energieeffizientes Dötlingen“ entstanden. Im Frühjahr wurde sie öffentlich vorgestellt, in den Sommerferien ging es erstmals an die näheren Details. Eine Anlage für rund 110 000 Euro auf dem Dach der Turnhalle Dötlingen wurde angepeilt. Doch die Chance, eine Rendite von rund acht Prozent erzielen zu können und zugleich Gutes für die Umwelt zu tun, stieß auf ein unerwartet großes Echo. Schnell war ein Mehrfaches der notwendigen Summe beisammen. Daher entschieden die fünf Gründungsmitglieder, neben Hauth und Hautau auch Herbert Schwarting, Uwe Kläner und Reiner Stolle, mehr Anlagen zu bauen, um möglichst viele Bürger beteiligen zu können. Neben der Mindesteinlage von 500 Euro wurde zudem die Höhe auf 15 000 Euro begrenzt. Von den 45 Bürgern, die jetzt die Beitrittsvereinbarung bekommen, die erst durch Überweisung des Geldes

gültig wird, sind die jüngsten um die 40, der überwiegende Teil bereits Rentner.

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Neben der 29,7 Kilowattpeak-Anlage auf der Turnhalle Dötlingen soll bald auf drei weiteren öffentlichen Gebäuden, alle in Neerstedt, Strom produziert werden, jeweils an die 20 Kilowattpeak: Bauhof, alte Turnhalle und Grundschule Neerstedt. Die Bürger-Anlage auf dem Schulgebäude ist dabei zusätzlich und völlig getrennt von der Anlage des örtlichen Fördervereins (die NWZ berichtete).

Nächste Woche beginnen mit den Firmen die abschließenden Verhandlungen. Die Module haben sie schon frühzeitig reserviert. „Wir drücken auf die Tube“, zeigte sich Hauth optimistisch, dass wie geplant alle Anlagen bis Ende 2009 ans Netz gehen. Schließlich soll noch der Preis von 43 Cent pro Kilowattstunde gesichert werden.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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