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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Dorf wächst mit Wohlfühlplatz zusammen

26.06.2009

IMMER Der Platz in Immer ist weit mehr als ein Spielplatz. „Er soll ein Wohlfühlplatz sein, eine Begegnungsstätte für Jung und Alt“, setzt Werner Wachtendorf große Hoffnungen in das Projekt, das mit seiner feierlichen Eröffnung am Donnerstagabend fast abgeschlossen ist – aber eben nur fast.

Auch künftig sei die Fantasie der Bürger aus Immer und Bürstel gefragt, so der Vorsitzende des Orts- und Heimatvereins. Nachdem die Spielanlagen fertiggestellt worden sind, sei noch an Eingangspergolen gedacht. Und auch die Überdachung des Ruhebereichs ist noch eine Idee.

Großer Ideenreichtum

Für Wachtendorf war und ist das Projekt eine ideales Gelegenheit gerade für Neubürger, sich in das Dorfleben einzubringen. „Welch Ideenreichtum es in einem so kleinen Ort gibt, hätte ich nie gedacht.“

Dabei sei er – wie der gesamte Vorstand – anfangs skeptisch gewesen. Der Name Benjes habe gewisse Vorbehalte an den Tag gebracht. Heinrich Benjes von der „Holunderschule“ hatte mit einem Workshop wichtige Anregungen für die Gestaltung des Platzes gegeben. Rückblickend betrachtet wäre es schade gewesen, so Wachtendorf, „wenn wir das Projekt nicht in Angriff genommen hätten“. Er rief alle Ortsvereine in der Gemeinde auf, es Immer und Elmeloh (dort hatte die Dorfgemeinschaft wie berichtet den Garten des Dorfgemeinschaftshauses umgestaltet) gleich zu tun. „Nicht allein das Ergebnis ist ein Erlebnis, vor allem der Weg dahin.“

„Gemeinsam nutzen“

Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas nannte den Erfolg „das Ergebnis einer intakten Dorfgemeinschaft“. Der „Platz für alle Sinne“ sei gemeinsam geplant und gestaltet worden. „Jetzt soll er auch gemeinsam genutzt werden.“

Zwei Paten gefunden

Auch zwei Paten haben sich für den neuen Platz bereits gefunden: Birgit Gödeker und Birgit Korbi werden künftig regelmäßig nach dem Rechten sehen.

Die Idee für die naturnahe Gestaltung hatte im Herbst 2007 das Ganderkeseer Freiwilligen-Forum „Mach mit“. Spontan hatte sich seinerzeit bei einem ersten Treffen mit der „Holunderschule“ ein Dutzend Dorfbewohner bereit erklärt, an einem Planungstreffen teilzunehmen, viele weitere folgten. Ein Schild auf dem Spielplatz führte namentlich 40 Helfer (plus Kinder) sowie mehr als 80 Sponsoren auf.

Markus Minten Redaktionsleitung Brake / Redaktion Brake
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