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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Dorfplattler bringen Stimmung

26.09.2016

Düngstrup Dass das Feiern gerne mit Brettorf in Verbindung gebracht wird, zeigte sich am Samstagabend beim Fest der Arbeitsgemeinschaft Erntefest in Düngstrup. Zwar mussten die Gäste beim diesjährigen Ernteball auf dem Saal der Gaststätte Schönherr in Düngstrup auf die Überraschungsgäste etwas länger warten, dafür brachte der Auftritt der „Brettorfer Dorfplattler“ aber eine mordsmäßige Gaudi in Oktoberfestmanier auf die Tanzfläche.

Silke und Hergen Stolle hatten den Auftritt organisiert. Zum einen, weil Silke Stolle ein Brettorfer Urgestein ist, und zum anderen, weil die „Dorfplattler“ ihre tänzerischen und Qualitäten schon öfters vor allem beim Schützenfest in Brettorf unter Beweis gestellt hatten.

Dass der Auftritt etwas später stattfand, lag einfach am ersten Bundesliga-Sieg des SV Werder in der laufenden Saison. Deshalb kam auch gleich der Werder-Fanclub 27801 mit und feierte lautstark das 2:1 gegen Wolfsburg.

Dahinter musste sich aber der traditionelle Rahmen des Erntefestes nicht verstecken. Ortslandvolkverband, Landfrauenverein, Landjugend und Heimatverein hatten das Fest einmal mehr vorbereitet.

Hergen Stolle hieß als Erster Vorsitzender des Heimatvereins die Gäste willkommen und bedankte sich bei allen Beteiligten, vor allem bei der Dorfgemeinschaft Düngstrup, die in diesem Jahr die Erntekrone gebunden hatte.

Nach den Jagdsignalen der Jagdhornbläser und dem Aufhängen der Erntekrone sprach Bürgermeister Jens Kuraschinski sein Grußwort. Wie auch Stolle erinnerte er an ein gesellschaftliches Miteinander, besonders im ländlichen Raum. Solidarität sei gefragt.

Franz Duin sprach für die Kirchengemeinde. Er betonte, dass in dem Begriff Danke auch das Denken oder besser Nachdenken integriert sei. Besonders bei einem Anlass wie einer Erntefeier sei es gut, über das Alltägliche nachzudenken, denn es sei nicht selbstverständlich.

„Das Wetter war in diesem Jahr nicht unbedingt optimales Getreide-Wetter. Die Ernte zog sich bis Ende August hin, zu Lasten von Qualität und Quantität. Der Niederschlag kam jedoch für Kartoffeln und Mais genau rechtzeitig“, zog Stolle eine Bilanz aus Sicht der Bauern.

Mehr Sorge würde ihm aber der Umgang der Öffentlichkeit mit der Landwirtschaft bereiten, so der Vorsitzende weiter. „Politik, Medien und Umweltverbände fordern die so genannte Agrarwende. Über das Für und Wider möchte ich hier keine Abwägung treffen“, so Stolle. Am Ende einer solchen Gesamtdiskussion müsse aber wieder mehr Respekt für die Zwänge und Belange der Landwirtschaft stehen.

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