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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

DSL-Beschleunigung mit Hindernissen

14.08.2013

Kirchhatten Wer heute seinen Telefon- und Internetanbieter wechselt, oder wegen eines Umzugs einen neuen Telefonanschluss braucht, der rechnet oft schon mit Schwierigkeiten. Aber beim gleichen Anbieter, an der gleichen Adresse einfach nur einen schnelleren Internetzugang zu bekommen, dass sollte doch kein Problem sein, glaubte Johann Schumacher aus Kirchhatten, als er vor einigen Wochen seinen Vertrag bei der Oldenburger EWE umstellen lies.

Die Probleme kamen aber doch: „Zum 24. Juli sollte der Anschluss zunächst umgestellt werden – da passierte aber nichts und auch der neue Router der uns zugeschickt werden sollte, war nicht da“, berichtet er.

Auf telefonische Nachfrage erfuhr Schumacher, der Termin habe auf den 9. August verschoben werden müssen, eine schriftliche Bestätigung dieses neuen Termins werde er bekommen. Die blieb aber trotz mehrfacher Nachfrage aus, als sie dann doch kam, war als Termin der 2.2.2022 eingetragen. Tägliche Telefonate führten dazu, dass am 5. August wenigstens der neue Router eintraf und Johann Schumacher plötzlich zwei Umschalttermine genannt wurden – der 7. und der 9. August.

Am Morgen des 7. August tat sich dann tatsächlich etwas – die Telefonleitungen im Haus waren tot, der Internetzugang funktionierte nicht. Seitdem hält Johann Schumacher den Kontakt zur EWE über sein Handy. Das Problem werde gelöst, hörte er an der Service-Leitung, auf seine ausdrückliche Nachfrage wurde ihm gesagt, er müsse dazu auch nicht Zuhause bleiben.

Am nächsten Tag erreichte ihn dann doch unterwegs der Anruf eines Technikers der Telekom. Er müsse innerhalb von acht Minuten Zuhause sein, sonst würde der Techniker ohne Problemlösung wieder abfahren.

„Zum Glück war meine Tochter da, die dem Mann die Tür öffnen konnte“, sagt der mittlerweile deutlich vergrellte Kunde. Mit Glück hatte der Besuch aber nichts zu tun, der Techniker klemmte zwei Leitungen im Anschlusskasten um und erklärte, in wenigen Stunden müsste alles wieder funktionieren. Auch die Verkabelung des Routers und der Telefonanlage habe der Mann sich angesehen – trotzdem blieb die Familie weiter von der Kommunikationswelt abgeschnitten. Weitere Handy-Telefonate mit der EWE brachten keine Abhilfe, so dass Schumacher sich schließlich an die NWZ wandte.

Auf Anfrage der Redaktion erläuterte EWE-Sprecher Carsten Höfinghoff, das Unternehmen habe den Anschluss für den 7. August bei der Telekom bestellt, diese habe die Schaltung aber erst für den 9. August bestätigt. Dass die Leitung bereits ab dem 7. August nicht mehr funktionierte, habe möglicherweise mit Abstimmungsproblemen zwischen EWE und Telekom zu tun. Tatsächlich habe, um den deutlich schnelleren Anschluss schalten zu können, ein Techniker der Telekom ein neues Kabel anschließen müssen.

Warum die Leitung auch nach dem Besuch des Telekom-Technikers nicht funktionierte, war zunächst unklar. Ein Mitarbeiter der EWE sollte noch am Dienstag die Anschlüsse vor Ort bei Familie Schumacher überprüfen. Sollte es aber einen Fehler in der Technik der Telekom geben, dürften nur deren Techniker ihn auch beheben, so Höfinghoff.

Das war allerdings nicht mehr nötig: Wie Johann Schumacher am Dienstagnachmittag berichtete, erschien der angekündigte Techniker der EWE tatsächlich und fand den Fehler. Telefon und Internetzugang der Familie funktionieren wieder – wenn auch nicht mit der DSL-16 000-Geschwindigkeit, die der Kunde sich erhofft hatte.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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