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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Dünsen will Acker zu Bauland machen

29.08.2017

Dünsen Die 1250-Einwohner-Gemeinde Dünsen will weiter wachsen. „Einstimmig“ habe der Rat der Kommune am 1. August in nichtöffentlicher Sitzung dem Ankauf einer etwa 2,2 Hektar großen landwirtschaftlichen Fläche zugestimmt, um daraus Bauland zu entwickeln, berichtete Bürgermeister Hartmut Post. Doch während das Gemeindeoberhaupt frohlockt, kommen aus der Fraktion Dünsener Bürgerliste (DBL) kritische Töne: Erst einmal müsse herausgefunden werden, „was die Dünsener Bürger überhaupt für Bedürfnisse haben“.

Bei Anfragen nach Bauland müsse Dünsen zurzeit passen, sagte der Bürgermeister zur NWZ. Beim jüngsten Baugebiet am Ahornring sei der Verkauf der Grundstücke zunächst sehr schleppend gelaufen – doch das habe sich vor etwa eineinhalb Jahren völlig geändert. Die Flächen (Quadratmeterpreis inklusive Erschließungskosten: 58 Euro) seien weggegangen wie warme Semmeln.

Das jetzt ins Auge gefasste Gebiet liegt östlich Im langen Tal, etwa südlich der Linie Am Buchenhain/Gartenweg. Post: „Es passt städtebaulich einmalig.“ Ein weiterer Vorteil sei, dass das Areal im Flächennutzungsplan bereits als Fläche für den Wohnungsbau verankert sei. Man könne sich darauf beschränken, einen Bebauungsplan zu entwickeln. Der Bürgermeister schätzt, dass in dem Bereich etwa 25 Baugrundstücke angeboten werden können.

Mit dem Bauland könne man auch jungen Bewohnern der Gemeinde ein Angebot machen. Dass es da Nachfrage gibt, steht für Post außer Zweifel: Er habe schon jetzt „sieben Dünsener auf dem Zettel“, die unbedingt in der Gemeinde bauen wollten.

Die Dünsener Bürgerliste beantragte, dass der elfköpfige Gemeinderat einen Fachausschuss zur Planung des neuen Baugebietes bildet. „Aus unserer Sicht ist es nicht zeitgemäß, ein Baugebiet mit schlichten Einfamilienhäusern entstehen zu lassen“, merkte Fraktionschefin Julia Praß an. Vielmehr bedürfe es einer intensiven Planung, bei der zum Beispiel der demografische Wandel, die Bedürfnisse von Familien und die Möglichkeit zum bezahlbaren Wohnraum zu berücksichtigen seien.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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