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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Burg Schlutter: Duo will historisches Rätsel lösen

24.03.2012

SCHLUTTER Zwei passionierte Heimatkundler wollen versuchen, ein Rätsel der Geschichte zu lösen – die Frage nämlich, wo die im 13. Jahrhundert zweimal erbaute und zweimal zerstörte Burg Schlutter stand. Schon recht kurzfristig werden sich Dirk E. Zoller (Rastede) und Georg Müller (Ganderkesee) treffen und die Spuren zusammentragen.

Zoller und Müller hatten sich nach der NWZ -Berichterstattung über die Burg zu der Zusammenarbeit entschlossen. Wie berichtet, favorisierte Zoller bislang den Standort nordöstlich der Kreuzung von Delme und Schlutterdamm (Flurname: „Die Gänseweide“), Müller geht von einem Standort weiter südlich (aber nördlich Holzkamper Damm) aus.

Die Suche nach dem Standort beschäftige Historiker schon seit 200 Jahren, sagte Müller. Es sei auch durchaus denkbar, dass es zwei verschiedene Standorte gebe – zumal der Ort der ersten Burg (errichtet 1213 von Erzbischof Gerhard I. von Bremen, zerstört 1230 von Stedingern) nicht identisch sein müsse mit dem der zweiten (errichtet 1232 von Gerhard II., zerstört 1233 von Stedingern).

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Laut Georg Müller wird über insgesamt sechs denkbare Standorte diskutiert:

  „Rigbers Berg“, circa 250 Meter nördlich Holzkamper Damm und östlich der Delme. Kritiker seien der Ansicht, es handele sich hier lediglich um eine Binnendüne. Aber: Es sei die einzig erhöhte Stelle weit und breit.

Etwa 600 Meter nördlich vom Holzkamper Damm, östlich der Delme. Hier sei ein kreisrunder Wall beziehungsweise eine kreisrunde Erhöhung in einer um 1800 gezeichneten Karte vermerkt. Kritiker verwarfen diesen Standort, weil nichts gefunden worden sei.

  Direkt gegenüber des zweiten Standortes, auf der westlichen Delmeseite; dieser Standort, quasi eine Geestinsel, sei kurz nach 1800 von Generalmajor Wilhelm Gustav Friedrich l Wardenburg und später auch von Heimatforscher Fritz Schröer favorisiert worden.

 westlich der Wildeshauser Landstraße (B 213), Flurname Höft, etwa 500 Meter südlich der Gaststätte Dobranz (Zur Eiche).

 Hof Linnemann östlich der Wildeshauser Landstraße, der über eine eigene Graft, also einen eigenen Wassergraben, verfügt habe.

  „Die Gänseweide“ nordöstlich der Kreuzung der Delme mit dem Schlutterdamm. Hier ist in alten Karten ebenfalls ein graftähnlicher Wasserzug eingezeichnet. Kritiker vermuten hier aber nur einen Seitenarm der Delme.

Letzte Klarheit, so betonte Müller, könne nur eine Grabung bieten. Laut Liste der Bodendenkmäler des Landesamtes für Denkmalpflege gilt die Feste als „wichtige Burg, die nur kurz existiert hat und damit ein hohes Forschungspotenzial besitzt“.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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