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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

HUDO-WERKE: Ehemalige loben Zusammenhalt

15.03.2005

HUDE 1984 wurde der Betrieb der „Hudo-Werke“ eingestellt. 300 Beschäftigte wurden seinerzeit arbeitslos. 1995 fand das erste Ehemaligen-Treffen mit 50 Teilnehmern statt.

Von Benno Hespe HUDE - Auch mehr als 20 Jahre, nachdem ihr Betrieb für immer die Tore schloss, treffen sich frühere Mitarbeiter der „Hudo-Werke“ einmal im Jahr zum geselligen Klönschnack im „Haus am Bahnhof“. Nachdem die 1931 gegründete „Huder Mühlenbauanstalt“ im Jahre 1984 ihren Betrieb einstellen musste, meinten Arno Retzlaff, Ferdinand Dorin und Heinrich Schwarting 1995, man müsste doch mal wieder zusammenkommen und sich an frühere Zeiten erinnern – so auch am vergangenen Freitag.

Aus dieser Idee ist eine feste Einrichtung geworden, die noch heute ebenso großes Interesse findet wie zu Anfang. Bei der ersten Zusammenkunft kamen auf Anhieb fast 50 Männer und auch Frauen. Sie waren damals im „Hudo-Werk“ als Schweißer, Dreher, Schlosser, Tischler oder Klemper tätig. Es gab auch Mitarbeiter in einer eigenen Malerei. Noch heute schwärmen die „Ehemaligen“ von dem Zusammenhalt aller Kollegen.

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Dieser Zusammenhalt ist auch der Grund, dass die jährlichen Treffen immer gut besucht sind. Auch Frauen, die früher im Büro gearbeitet haben, waren häufig dabei. Dieses Mal aber hat eine der damaligen Schreibkräfte wegen Schnees auf den Straßen abgesagt – sie wohnt in der Eifel. Längst sind etliche der einstigen „Hudo“-Mitarbeiter im Ruhestand. So auch Walter Kluge, der am vergangenen Freitag mit 88 Jahren ältester Teilnehmer war.

Als die an der Georgstraße angesiedelten „Hudo-Werke“, die später auch Kraftfutterwerke und Tankwagen bauten und nach den „Amazone-Werken“ zweitgrößter Arbeitgeber in der Gemeinde Hude waren, ihren Betrieb einstellte, war das für Hude ein herber Schlag, erinnern sich die Organisatoren des Treffens. Rund 300 Beschäftigte waren arbeitslos geworden und standen erst einmal auf der Straße. Die meisten von ihnen fanden später Arbeit bei den Werften an der Unterweser oder bei „Kellogg‘s“ in Bremen. Die 20 Lehrlinge waren damals von den „Amazone-Werken“ übernommen worden.

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