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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ein ganzes Dorf im „Wir-Gefühl“

07.07.2014

Bergedorf Die Abgabe des „Zehnten“ ans Bremer Willehadstift, 1189 urkundlich festgehalten, hat Bergedorf einst aus dem Dunkel der Geschichte befördert – und gab am Sonntag den willkommenen Anlass, das 825-jährige Bestehen des Dorfes groß zu feiern: „Dass wir uns mal über das Erheben von Steuern freuen können", fand Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas beim Blick auf die Bergedorfer Ursprünge bemerkenswert.

„In Bastrup lett sik dat god leben“, hatte Gerken-Klaas zuvor die Dorfbewohner und Gäste im Feuerwehrhaus auf Platt begrüßt. Gemeinschaft, Stabilität und Wohlgefühl seien „die Dinge, die wesentlich unser Bergedorf ausmachen.“ Auf diese Fundamente des Zusammenlebens hatte zuvor schon Friedhard Johannes, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, hingewiesen. In einer klugen, teils auch kritischen, aber immer wieder erheiternden Analyse der Dorfentwicklung blickte er eine gute halbe Stunde lang zurück, aber auch nach vorn: „Schön, wenn man eine lange Vergangenheit hat, aber wichtiger sind die Gegenwart und die Perspektiven für die Zukunft.“

Johannes lobte das „Wir-Gefühl“ im Ort, das sich gerade bei der Vorbereitung des Jubiläums wieder gezeigt habe. „Wir sind noch nicht alt“, betonte der Dorfgemeinschafts-Vorsitzende und rechnete vor: Betrachte man die Menschheitsgeschichte als ein Jahr, wäre Bergedorf am 31. Dezember „abends um acht erschienen – rechtzeitig zur Silvesterfeier!“

Dass sie am Feiern ihre Freude haben, bewiesen die Bergedorfer am Sonntag. Und nicht nur die: Auch aus den Nachbarorten waren viele Gäste gekommen, hörten den plattdeutschen Beiträgen von Reinhard Siemers und anderen zu und amüsierten sich bei den spielerischen Wettbewerben der Feuerwehr. Große Strohballen mussten um die Wette gerollt, möglichst genau ein Kilo von einem Baumstamm abgesägt oder im Team auf Fußbrettern ein Parcours absolviert werden.

Um 17 Uhr hatte dann „Luna“ ihren großen Auftritt. Auf die Kuh aus dem Stall von Holger und Hildburg Ahlers war zuvor munter gewettet worden – genauer: auf die Stelle in der Weide, wo sie sich erleichtern würde. Darauf brauchten die Tipper nur wenige Minuten zu warten. Der Haufen landete im Feld 9n, auf das Jarne Düßmann gesetzt hatte. An ihn wurde 50 Prozent des Wetteinsatzes ausgeschüttet, die andere Hälfte teilten sich Lars Lehmkuhl, Julia Walkenhorst und Andrea Bleydorn, die auf die Nachbarfelder tippten.


Mehr Bilder unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 
NWZ TV    zeigt einen Beitrag von der 825-Jahr-Feier unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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