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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

„Ein Glücksfall für Gräper“

30.06.2012

AHLHORN Das Erfolgsmodell Gräper in Ahlhorn ist in den vergangenen mehr als drei Jahrzehnten mit einem Namen verbunden gewesen: Werner Lüers. Am Freitag verabschiedete sich der 65-jährige Diplom-Ingenieur und Vorsitzende der Geschäftsführung des überaus erfolgreichen Ahlhorner Unternehmens in den Ruhestand. Das fand im Zuge einer Kundenkonferenz mit rund 200 Gästen aus Wirtschaft und Politik statt, unter ihnen Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring.

Den Umsatz verzehnfacht

Horst-Günter Lucke, Beiratsvorsitzender der Unternehmensgruppe, bezeichnete Werner Lüers als einen „Glücksfall für Gräper“. Er würdigte das herausragende unternehmerische Wirken des scheidenden Geschäftsführers. Während der Tätigkeit von Werner Lüers sei der Umsatz der Gräper-Gruppe um das Zehnfache erhöht worden. Die Zahl der Mitarbeiter sei von 122 im Jahr 1988 auf heute 700 Mitarbeiter an sieben Standorten angestiegen, wusste Lucke zu berichten. Der aktuelle Jahresumsatz liegt bei 110 Millionen Euro.

„Sie hinterlassen so große Schuhe, dass auch die Kopfzahl der Geschäftsführung erhöht werden musste, um den Lauf der Dinge noch zu beschleunigen“, meinte der Beiratsvorsitzende mit einem Schmunzeln.

Werner Lüers habe eine erfolgsorientierte Unternehmenskultur geschaffen, die getragen werde von leistungsbereiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, „die an seinem Vorbild orientiert ihrer Arbeit mit hohem Engagement nachgehen“, stellte Lucke fest.

Werner Lüers übergebe ein gut aufgestelltes Unternehmen, das auch für die Zukunft bestens gewappnet sei.

Innovative Ideen

Werner Lüers war für innovative Ideen immer aufgeschlossen. Und in diesem Sinne soll es bei Gräper auch weitergehen, betonte Diplom-Ingenieur Christian Lange als neuer Sprecher der Geschäftsführung. Die Gräper-Gruppe werde zusätzliche Wachstumschancen nutzen.

Lange nannte dabei besonders die große Herausforderung „Energiewende“. Die Gräper-Gruppe sei bei diesem wichtigen Projekt schon mittendrin. „Mit unserer umfassenden Erfahrung tragen wir dazu bei, komplexe technische Konzepte für die Energieversorgung in zuverlässige Lösungen umzusetzen“, erklärte Lange.

Auf dieses Thema „als große Herausforderung der Zukunft“ ging auch EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker in seinem Festvortrag am Freitag ausführlich ein. Die EWE arbeite schon sehr lange, sehr eng und erfolgreich mit Gräper zusammen, so Brinker.

Energiewende meistern

Die Energiewende sei eine Herausforderung für Politiker und Unternehmen und eine große Chance, sagte auch Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU). Es sei wichtig, gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass verlässliche, umweltverträgliche Energie zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stehe. Die Energiewende habe sich im Arbeitsmarkt bereits deutlich positiv bemerkbar gemacht.

Neben der Energietechnik ist die Kalksandsteinproduktion, mit der das Unternehmen Gräper im Jahr 1904 an den Start ging, auch heute noch ein wichtiges Standbein. Das betonte Dr. Hans-Georg Leuck, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau. „Die Verbindung von Tradition und Fortschritt ist das Erfolgsrezept von Gräper“, sagte Leuck.

Aus eigener Kraft

Zum Schluss hatte Werner Lüers das Wort. Der Erfolg des Unternehmens sei vor allen Dingen auch darauf zurückzuführen, dass die Geschäftsleitung der Gräper-Gruppe nicht allein gelassen werde, sondern durch zwei wichtige Organe, die Gesellschafter und den Beirat, begleitet werde bei Entscheidungen zur immer wieder neuen Ausrichtung der Unternehmensphilosophie.

Ganz klar gilt laut Lüers dabei die Devise: Wachstum aus eigener Kraft! „Eine sichere Liquidität bestimmt das Ausmaß der Expansion“, sagte der scheidende Geschäftsführer. „Kurzfristige Erfolgsmodelle ohne Nachhaltigkeit sind bei uns nicht angestrebt“, stellte Lüers fest.

Durch das Programm des Tages führte die Berliner Moderatorin Sylke Gandzior. Dazu gab es musikalische Einlagen und die „Flying Acrobats“ aus Berlin, die tempogeladen und radschlagend vor der Bühne das Motto „Gemeinsam einen Schritt voraus“ aus einzelnen Bauklötzen zusammensetzten.

NWZTV zeigt einen Beitrag unter http://www.NWZonline.de/nwztv

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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