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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ein Herz und eine Seele

06.09.2014

Für die Nachbarn rund um die Wildeshauser Kopernikusstraße ist es jeden Tag ein lieb gewonnener Anblick, wenn Bernhard Kenkel (ovales Bild) mit seiner Katze Nelly den traditionellen Morgenspaziergang absolviert. „Nelly ist uns vor sieben Jahren von einigen Kindern gebracht worden, die die kleine Streunerin gefunden hatten“, erinnert sich Gertrud Kenkel. In den folgenden Jahren ist die wilde Katze bei den Kenkels schnell heimisch geworden. „Eigentlich bin ich aber eher auf die Katze dressiert als umgekehrt“, schmunzelt Bernhard Kenkel.
Wenn sie sich morgens geputzt und gefrühstückt habe, wisse er, dass es Zeit sei für eine Runde um den Block.
Wenn die Kenkels mal in Urlaub fahren, passen Nachbarn auf die zierliche grau getigerte Katze auf. „Aber das darf nicht zu lange dauern, wie ihre sehnsüchtigen Blicke auf jedes Auto zeigen, das in unsere Straße einbiegt“, weiß Gertrud Kenkel um die Brisanz zu langer Trennungen.
Was Nelly drauf hat, hat sie aber in genau einem dieser Urlaube gezeigt. Ein fremder Kater stromerte im Haus der abwesenden Kenkels rum, so dass Nelly kurzerhand den Nachbarn herbeimauzte. Dessen Auftauchen ließ den Störenfried schnell flüchten.

Schönstes Spätsommerwetter hatten 23 Radler vom TV Brettorf bei ihrer jüngsten Nachmittagsfahrt. Die Tour ging über Haidhäuser, Hestern, Immer, Birkenheide und Neddenüsen nach Ganderkesee. „Dort gab es zur Stärkung im Markt-Café Kaffee und Kuchen“, berichtet Erich Heiken. Anschließend ging es über Nebenstrecken durch Bürstel, Immer, Stühe, Brandkuhle und Klattenhof gemütlich zurück Richtung Heimat. „Die Strecke von 25 Kilometern wurde von den Radlern problemlos bewältigt und alle freuen sich auf die letzte Tour dieses Jahres, die am 7. Oktober von Anke und Helmut Thöle geplant wird“, so Heiken abschließend.

Stolze 100 Mal hat Christoph Hülsmann aus Wildeshausen Blut gespendet. Dafür gab es am Mittwoch von Günter Warrelmann und Gerd-Jürgen Jacobs vom Deutschen Roten Kreuz eine Urkunde und einen Gutschein über 50 Euro.
„Das erste Mal bin ich im Mai 1989 zum Blutspenden gegangen, um herauszufinden, welche Blutgruppe ich habe“, erinnert sich Hülsmann. Der 43-Jährige arbeitet in Ahlhorn und spendet deshalb gelegentlich auch dort bzw. in Sage Blut. Bei der 100. Spende samt anschließendem Imbiss wurde er von seiner achtjährigen Tochter Minell begleitet

Das Geheimnis um die Schirmherrschaft der Euro-Musiktage, die vom 11. bis 14. September in Bösel stattfinden, ist gelüftet. Dieses Amt wird der ehemalige Bundestagsabgeordnete Günter Graf aus Dötlingen übernehmen. Der ehemalige Friesoyther ist seit vielen Jahren Gönner und Förderer der Veranstaltung. „Er ist Fan der Idee und ständiger Gast der Musiktage. Er identifiziert sich mit der Veranstaltung“, begründete Euro-Geschäftsführer Julius Höffmann die Wahl.
Der 73-jährige Graf war 34 Jahre lang Mitglied des Friesoyther Stadtrates und wurde vor zwei Jahren zum Ehrenratsmitglied ernannt. Für die SPD saß er zudem 15 Jahre lang im Deutschen Bundestag. Seinen Ruhestand verbringt der pensionierte Polizeibeamte im Golddorf.

Zwei langjährige Mitarbeiterinnen hat das Schuhhaus Melcher in Wildeshausen geehrt. Hedwig Muhle begann am 1. April 1969 ihre Ausbildung in dem Betrieb und ist ihm bis heute treu geblieben. Die 60-Jährige hat in den vergangenen 45 Jahren schon manchem Kunden zu passenden Schuhen verholfen. Ihre Kollegin Kira Bitter begann ihre Ausbildung zur Schuhverkäuferin bei Melcher am 1. August 1982. Sie blieb fünf Jahre im Betrieb und machte dann eine Familienpause. Im September 1994 stieg die 48-Jährige wieder in ihren alten Beruf ein.

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