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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kommunales: Ein neues Haus für die Jüngsten

03.11.2015

Wüsting Die Ortschaft Wüsting habe sich in den vergangenen Jahren vortrefflich zu einem Grundzentrum mit einem ganz eigenen Profil entwickelt, sagte am Montag Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew. Und Wüsting habe das Potenzial, in den nächsten Jahren weiter zu wachsen. Deshalb sei es nur folgerichtig, in der Kinderbetreuung das vorhandene Angebot „zeitaktuell“ weiter auszubauen. Am Montag wurde der Anbau für die zweite Krippengruppe am Kindergarten in Wüsting eingeweiht.

Schnörkelloser Flachdachanbau: Der Spielplatz und der Zaun müssen noch hergerichtet werden. BILD: Klaus Derke

Foyer, Gruppenraum, Ruheraum und Sanitäranlagen

Der Anbau besteht aus einem großen, lichtdurchflutetem Foyer mit Garderobe. Herzstück ist der Gruppenraum, der genug Platz bietet zum Spielen, Kuscheln und Toben, wie Kita-Leiterin Jutta Onkes erklärte. Im Gruppenraum gibt es auch eine große Küchenzeile. Direkt angebunden ist der Ruheraum mit entsprechenden Betten, in den sich die Kleinen zurückziehen können, wenn sie im Verlauf des Vormittags müde sind oder, um einen Mittagsschlaf zu machen.

Es gibt einen kindgerechten Sanitärraum für zwei Gruppen und ein Besucher-WC sowie einen Abstell- und Technikraum. Die Netto-Grundfläche beträgt insgesamt 136 Quadratmeter.

Der eingeschossige Flachdachanbau ist durch ein transparentes Bauwerk mit dem alten Gebäude verbunden. Auf der Westseite gibt es jetzt einen zentralen neuen Eingang, den beide Krippengruppen nutzen.

Eingebaut wurde eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Beheizt wird das Gebäude per Fernwärme aus einer Biogasanlage. Bei erhöhtem Bedarf schaltet sich ein Gasbrennwertkessel zu.

Ein Krippenangebot gibt es in der Ortschaft Wüsting seit dem Jahr 2003. Die Krippe war zunächst in einer Außenstelle an der Bahnhofstraße untergebracht, bevor sie im Jahr 2007 in den Kindergarten an der Hauptstraße 16 zog.

„Morgen werden die Kinder einziehen“, freute sich Kindergartenleiterin Jutta Onkes, dass die Übergangszeit mit einer „Notgruppe“ seit Ende der Sommerferien nun vorbei ist.

Leichte Verzögerung

Es habe eine kleine Verzögerung gegeben, sagte dazu der Bürgermeister. Im April waren die Bauarbeiten gestartet. Jetzt, knapp sieben Monate später, wurde der Anbau bezugsfertig für die 15 Kinder, die hier betreut werden können.

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Sehr freundliche und helle Räume sind nach den Plänen von Detlef Stigge und Nico Bauer vom Planungsbüro Lührs-Baumanagement + Planung GmbH auf einer Bruttogrundfläche von 163 Quadratmetern entstanden.

Die Architekten entschieden sich für einen massiven, eingeschossigen Flachdachanbau. Ein schnörkelloser, geradliniger Baukörper mit klar gegliedertem Grundriss, so bezeichnen sie den Neubau.

Bei einem Anbau komme es immer zu Kompromissen, sagte Architekt Stigge und erklärte, warum aus architektonischer Sicht dem Flachdach der Vorzug gegenüber Sattel- oder Pultdach gegeben worden sei.

Auf dem Spielplatz fehlen derzeit noch die Geräte, und auch der Zaun muss noch gezogen werden.

Rund 395 000 Euro kostet der Anbau (inklusive Einrichtung, Außenanlagen und Nebenkosten).

Der Kreis beteiligt sich mit einem Zuschuss von 45 000 Euro, das Land gibt 180 000 Euro, so dass laut Bürgermeister Holger Lebedinzew auf die Gemeinde lediglich ein Eigenanteil von rund 170  000 entfällt. Das sei eine überschaubare und angemessene Summe, betonte der Bürgermeister. „Und das ist es uns mit Sicherheit auch wert“, stellte Lebedinzew fest.

Bedarf ist vorhanden

Der Bedarf an zusätzlichen Krippenplätzen in Wüsting jedenfalls ist da. Neben der bestehenden 15-köpfigen ersten Krippengruppe werden in der neuen Gruppe ab diesem Dienstag 14 Jungen und Mädchen betreut. Für Anfang 2016 ist auch bereits das 15. Kind angemeldet, so dass die Einrichtung komplett ausgebucht ist.

Betreut werden die Krippenkinder von 8 bis 12 Uhr. Frühdienst (7 bis 8 Uhr) und Spätdienst (12 bis 14 Uhr) sind flexibel zubuchbar. Das Frühstück wird jeden Morgen frisch zubereitet. Das Mittagessen liefert der Catering-Service der Diakonie Himmelsthür.

Neben den beiden Krippengruppen gibt es in Wüsting zwei Kindergartengruppen am Vormittag (jeweils 25 Plätze) und eine Ganztagsgruppe (25 Plätze).

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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